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Kommentar zur iWatch – Pardon, Apple Watch

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Kommentar zur iWatch – Pardon, Apple Watch
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Endlich ist die Apple Watch da, beziehungsweise wurde sie nur vorgestellt. Im Frühjahr 2015 soll es dann aber wirklich soweit sein, dass uns die Uhr den Alltag erleichtert. Aber ist das überhaupt nötig? Und wenn ja, warum sollte ich mir die Watch von Apple ums Handgelenk legen? Auch wenn es nun schon zahlreiche, ja sogar schon zahllose Meinungen zur Uhr gibt, möchte ich meinen Senf auch noch hinzufügen.

Erwartungen an die iWatch

Ich war zu Anfangs wirklich gespannt, ob Apple auch in den Markt der „Wearables“ einsteigt. Die Gerüchteküche brodelte und jeden Tag gab es mindestens eine vermeintliche Information, die die Watch beschrieb. So war ich zunehmend davon überzeugt, dass sie kommen wird – wann, war immer noch nicht klar. Allerdings ließ ich mich durch die Berichterstattungen, Artikel und Zusammenfassungen von der Uhr, wie es so schön auf neudeutsch heißt, hypen. In dieser Zeit präsentierten Samsung, Sony oder Motorola ihre Varianten einer smarten Uhr. Alles ganz nett und zum Teil auch wirklich hübsch anzusehen. Aber nett ist nett und haut einen irgendwie nicht richtig um. Meine Erwartungen an die iWatch, wie sie noch bis zum 9. September genannt wurde, gingen mittlerweile dahin, dass diese eben nicht nur nett wird. Sie sollte mindestens mal cool werden. Sie sollte irgendetwas haben, was innovativ ist und womit kein Gerücht rechnete. Aber warten wir mal ab.

Präsentation der Apple Watch

Also der Name ist schon mal neu. Die Uhr an sich sieht ganz gut aus und ja, kann ich mir gut an meinem Handgelenk vorstellen. Nur die Bänder gefallen mir nicht soooo gut. Aber was soll’s? Apple hat sich Mühe gegeben und drei verschiedene Versionen der Apple Watch gezeigt: Die Basisvariante „Watch“, die auffallendere „Watch Sports“-Version und die edle „Watch Edition“-Reihe. Dürfte also für jeden etwas dabei sein. Einen Favoriten habe ich bis jetzt gar nicht. Aber was können die Uhren eigentlich? Klar, Uhrzeit anzeigen. Und das sogar auf viele verschiedene Art und Weisen. Ich kann mir zum Beispiel die Konstellationen unseres Sonnensystems für den jeweiligen Tag anzeigen lassen. Ebenfalls Standart sind: Mitteilungen und Wetterbericht anzeigen lassen, mit Siri reden, oder dank des eingebauten NFC-Chips mit Apple Pay zu bezahlen.

Nette Spielereien, aber wo sind die coolen Sachen auf die ich mich gefreut habe? Man merkt, dass Apple sich Gedanken zur Uhr gemacht hat. So soll Apple nun seit drei Jahren an einer Uhr entwickelt haben. Das merkt man vor allem am Homescreen und an der digitalen Krone, die dem Rädchen einer analogen Uhr vergleichbar ist. Letzteres soll die Schwäche des kleinen Touchscreens wettmachen. Man tippt und toucht nicht durch die Menüs, sondern dreht durch. Also an der Uhr jetzt… Das soll angeblich ziemlich gut funktionieren. Dazu kommt noch ein App Store, was bedeutet, dass sich Drittentwickler an die Arbeit machen können. Ich hoffe wirklich, dass sie noch die ein oder andere interessante Anwendung für die Smartwatch schaffen können. Zwei vorinstallierte und genauso interessante Apps sind Fitness und Workout. Anhand der Namen, brauche ich wohl nichts mehr zu erklären. Auch wenn ich nicht alle Funktionen aufgezählt habe, diese sind mir noch im Kopf geblieben. Wer alle Funktionen nochmal genau nachlesen möchte, der kann dies hier tun.

Am Ende der Keynote wollte ich eine Uhr haben. Auch wenn ich wohl nicht richtig hätte begründen können, warum genau, ich eine Apple Watch haben wollte. Denn etwas ganz großes, innovatives, eben dieser eine Kaufgrund, konnte ich nicht entdecken. Aber wer kann bei neuen, technischen Gadgets schon „Nein“ sagen?

Die Tage nach der Keynote

Die Euphorie lässt ein wenig nach, ich las viele Artikel und schaute mir genauso viele Hands-On Videos an. Und plötzlich tauchten Fragen auf, über die ich mir gar keine Gedanken gemacht habe: Wie lang hält der Akku durch oder ist die Uhr wasserdicht?

Aber egal, ich bin mir etwas unsicherer geworden. Auch wenn ich nicht nein sagen würde, wenn ich eine Apple Watch geschenkt bekomme. Aber 349$ für eine Uhr, die noch nicht so richtig weiß wo sie hin soll, ist mir zu teuer. Ich weiß zwar, dass die Uhr sich perfekt in das Ökosystem Apples einbetten wird, aber wird sie auch nur nett bleiben oder etwas cooles und unersetzliches werden? Ich bin froh, dass Apple sich noch mit einem Release im Frühling nächsten Jahres Zeit nimmt und daran geschliffen wird. Denn eigentlich hat die Apple Watch meiner Meinung nach, ein großartiges Potenzial. Das Gerüst ist da. Ein nettes Gerüst. Ich finde, darauf kann man aufbauen.

Und jetzt noch etwas in eigener Sache: Unsere #apfellikeapp erscheint oder ist schon erschienen, wenn ihr diesen Artikel lest. Wir konnten sie schon ausprobieren und sind alle ausnahmslos begeistert. Wir würden uns deshalb freuen, wenn ihr der App mal eine Chance gebt und sie euch aus dem App Store ladet.

Kommentar zur iWatch – Pardon, Apple Watch
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