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Diese Woche sonst noch wichtig: Apple zu Milliardenstrafe in Frankreich verurteilt

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Diese Woche sonst noch wichtig: Apple zu Milliardenstrafe in Frankreich verurteilt
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In Zeiten von Corona passieren auch immer noch andere Dinge: Wir wollen daher kurz auf eine Entscheidung hinweisen, die Anfang der Woche in Frankreich gefallen ist. Dort hat die nationale Wettbewerbsaufsicht Apple zu einer Milliardenstrafe verdonnert. Grund waren illegale Preisabsprachen mit einigen Wettbewerbern.

Apple muss in Frankreich eine milliardenschwere Strafe zahlen, das entschied Anfang der Woche die französische Aufsichtsbehörde für Wettbewerbsfragen. Schon vorige Woche hatte sich eine hohe Strafe angedeutet, Apfellike.com berichtete. Die zu zahlende Geldbuße in Höhe von 1,23 Milliarden Euro wurde aufgrund schwerer Wettbewerbsverstöße verhängt, wie US-Medien meldeten. Der Grund hierfür war allerdings nicht das Quasi-Monopol im App Store, wie zuvor vermutet worden war, sondern eine Vertriebspraxis, mit der kleinere Händler diskriminiert wurden.

Nach Auffassung der Behörde, die das Verfahren über mehrere Jahre durchgeführt hatte, hat Apple sich mit zwei Großhändlern in unbilliger Weise zusammengetan.

Apple kündigt Rechtsmittel an

Danach sei es zwischen Apple und den Großhändlern Tech Data und Ingram Micro zu illegalen Preisabsprachen gekommen. Diese haben den Wettbewerb im französischen Markt verzerrt, so die Aufsichtsbehörde. Die beiden Handelsunternehmen erhielten ebenfalls zweistellige Millionenstrafen. Apple zeigte sich in einem Statement enttäuscht über die Entscheidung, diese verurteile eine jahrzehntelang unbeanstandete Praxis. Man werde Rechtsmittel gegen die Entscheidung einlegen. Erst kürzlich wurde Apple ebenfalls in Frankreich zur Zahlung von 25 Millionen Euro aufgrund der iPhone-Drossel verurteilt, diese Strafe nahm das Unternehmen aber an.

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