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Sicherer, aber unverständlich? WhatsApp bringt die Passkeys

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Sicherer, aber unverständlich? WhatsApp bringt die Passkeys
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WhatsApp plant, in naher Zukunft Passkeys für die Benutzeranmeldung einzuführen. Auf den ersten Blick scheint es, als würde dieses System ohne ein Passwort auskommen, jedoch müssen Benutzer immer noch eine Authentifizierung durchführen. Für viele Anwender ist dieser Ansatz nicht ganz verständlich.

Der Instant-Messaging-Dienst WhatsApp wird nun Teil der wachsenden Liste von Diensten und Unternehmen, die Passkeys zur Anmeldung verwenden. Schon seit einiger Zeit gab es Hinweise auf eine mögliche Implementierung von Passkeys bei WhatsApp, jetzt ist es offiziell.

Die Einführung dieser neuen Funktion wird zuerst auf Android-Geräten erfolgen, ein Prozess, der einige Wochen in Anspruch nehmen wird. Danach wird das Feature auch auf iOS ausgerollt.

Paskeys irritieren viele Nutzer

Passkeys gelten unter Sicherheitsexperten als Durchbruch in Richtung einer verbesserten Sicherheit bei Online-Diensten. Für die Nutzer jedoch kann das Verfahren etwas komplex erscheinen. Auf den ersten Blick ähnelt es der herkömmlichen Anmeldung per Passwort, insbesondere wenn die Anmeldedaten in einem Passwortmanager gespeichert und durch Touch ID oder Face ID freigegeben werden.

Tatsächlich basieren Passkeys jedoch nicht auf dem bekannten Modell von Benutzername und Passwort. Stattdessen kommt ein Paar aus öffentlichem und geheimem Schlüssel zum Einsatz. Der öffentliche Schlüssel ist für den Online-Dienst bekannt, der private Schlüssel ist jedoch auf dem Gerät des Benutzers gespeichert und wird ebenfalls dort überprüft, in der Regel mittels biometrischer Verfahren wie Face ID.

Die Behauptung, dass Passkeys ein Passwort überflüssig machen, muss daher relativiert werden. In der Tat muss der Benutzer weiterhin über eine biometrische Information verfügen (Gesicht, Fingerabdruck) oder einen Passcode einrichten, um ein biometrisches Verfahren zu nutzen. Dadurch verlagert sich die Verantwortung für den Schutz sensibler Daten vom Dienstanbieter zum Endgerät des Benutzers. Obwohl dieser Aspekt bislang nicht problematisch erscheint, könnte er in der Zukunft an Relevanz gewinnen.

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