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Netflix-Chef im Interview: Vision Pro ist für uns nicht wichtig

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Netflix-Chef im Interview: Vision Pro ist für uns nicht wichtig
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Netflix wird für die Vision Pro-Plattform keine eigene Anwendung bereitstellen. Der CEO des Unternehmens lieferte eine klare und wenig überraschende Begründung auf die Frage, warum der Streamingdienst diese Entscheidung getroffen hat.

Mit der bevorstehenden Markteinführung der Vision Pro Ende nächster Woche stehen Konsumenten in den USA eine Auswahl an Streaming-Diensten zur Verfügung, die ihre Inhalte für das Gerät optimieren; Disney+ zählt zu den Anbietern, die spezielle räumliche Inhalte bereithalten werden. Wie Apfellike.com zuvor berichtet hatte, haben weder YouTube noch Spotify eine entsprechende App entwickelt, noch planen sie, dies zu tun. Netflix schließt sich dieser Linie an, mit der Begründung, dass das Produkt Vision Pro gegenwärtig keine Relevanz für die Mehrheit ihrer Kundenbasis besitzt.

Investieren nur, wenn es sich lohnt

Der CEO merkte in einem Interview zudem an, dass Netflix nur Investitionen in Bereiche tätigt, von denen das Unternehmen profitieren kann – ein Umstand, der auf die Vision Pro-Plattform anscheinend nicht zutrifft. Das Unternehmen ist momentan auf eine rigorose Kostenoptimierung fokussiert: Es findet eine Reduzierung der Neuproduktionen statt, zugunsten einer stärkeren Fokussierung auf Lizenzinhalte. Parallel dazu kommt es zu Preissteigerungen und der Einführung von werbebasierten Abonnementoptionen.

Mit Käufern der Vision Pro sieht Netflix kein profitables Geschäft. In unserem letzten „Apfelplausch“ haben wir auch diese Perspektive erörtert: Die aktuelle Nutzerbasis, die sich eine Vision Pro leisten würde, ist derzeit zu klein und bietet keinen ausreichenden Anreiz für Netflix, in die Produktion kostspieliger 3D Video-Originals zu investieren. Sollte die Vision Pro allerdings zukünftig ein breiteres Publikum ansprechen, könnte das Interesse von Netflix an einer Plattformintegration neu bewertet werden.

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