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Stirbt das Macbook Pro aus? Und was noch auf der iPad Keynote zu kurz kam

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Stirbt das Macbook Pro aus? Und was noch auf der iPad Keynote zu kurz kam

Mit dem Slogan „We still have a lot to cover“ hatte Apple viel versprochen – und das meiste auch gehalten. Trotzdem gab es auch einzelne Dinge, die auf der Keynote entweder beiläufig oder auch überhaupt nicht erwähnt wurden.

Zahlen

Wie zu jeder Keynote präsentiert Tim Cook zu Anfang einige Verkaufszahlen, Umsätze und Fakten. Die Zahlen der Oktober Keynote 2013:

iOS
64% aller iOS-Geräte laufen auf iOS 7

iTunes Radio
20 Millionen Nutzer von iTunes Radio
1 Milliarde Songs gespielt

Apps
Mehr als 1 Million Apps im AppStore
Insgesamt mehr als 60 Milliarden Downloads
13 Milliarden Dollar an Entwickler ausgegeben
Mehr als 475.000 sind iPad optimiert

Macbook Pro

Wer gut aufgepasst hat, wird sicherlich gemerkt haben, dass Apple lediglich die Macbook Pro’s mit Retina Display aktualisiert hat und auch auf der eigene Website wird ausschließlich das Retina Modell promotet. Nur wenn man noch ein Macbook Pro kaufen möchte, lässt sich das alte 13″ Modell mit 2,5 GHz bestellen. Alle anderen Modelle mit weiteren Spezifikationen wurden aus dem Programm genommen.

Nun stellt sich also die Frage, ob und wenn ja wie lange Apple das Macbook Pro am Leben erhalten wird. Meiner Meinung nach, wird man das „normale“ Pro schon nächstes Jahr vom Markt nehmen oder einfach auslaufen lassen wie es derzeit auch beim iPod Classic passiert. Das Superdrive Laufwerk wird nicht mehr gebraucht, weder beim iMac noch beim Macbook. Wer will kann sich noch ein externes Laufwerk dazukaufen, aber die Zukunft ist ganz klar digital. Mit dem Mac App Store, iCloud und überhaupt dem Internet bietet ein Superdrive kaum noch einen sichtbaren Mehrwert. Natürlich möchte ich nicht verschweigen, dass es auch heute noch Leute gibt die sich Programme auf CD/ DVD kaufen, aber Apple hat seinen Weg gewählt, was Tim Cook auf der letzten Keynote auch mit deutlichen Worten gesagt hat:

„Now they try to make PC’s in the tablets and tablets in the PC’s. Who knows what they do next? I can’t answer this question – but what I can tell you is we have a very clear direction. And a very ambitious go.“

Nicht zu vergessen, dass man früher oder später alle Geräte mit Retina Displays ausstatten wird und dann macht ein Macbook Pro Retina mit einem optischen Laufwerk noch weniger Sinn. Und somit wäre diese Frage auch schon beantwortet. Zu guter letzt wollen wir noch auf einen äußerst lesenswerten Kommentar von Florian Schimanke hinweisen: Kommentar: Das Ende des optischen Laufwerks?

iWork Collaboration

Mit iWork Collaboration erweitert Apple sein Angebot der Produktiv Kreativ Apps. Denn nun ist es möglich, gleichzeitig von zwei verschiedenen Plattformen (iOS, OS X und im Browser mit iWork in the Cloud) ein Dokument (Tabelle, Präsentation) zu bearbeiten. Ein ähnliches Prinzip kennen wir schon von Google Documents, ein interessanter Schritt also von Apple. Es bliebt abzuwarten wie sich Collaboration im Vergleich zu Docs schlagen wird.

A7 Chip

Oft mussten wir uns nach der Keynote das Genörgel anhören „Oh nein, Apple hat keinen A7X Chip im iPad Air verbaut. Das Gerät ist Müll!“

Freemium

Warum hat Apple alle Apps aus der iWork und iLife Suite (fast) kostenfrei gemacht, nicht aber Garage Band? Stattdessen setzt man hier auf Freemium. Durch einen zusätzlichen In-App Kauf werden weitere Funktionen, bzw. „Drummer“ freigeschaltet. Dass Freemium überaus profitabel ist, zeigt sich an Beispielen wie Real Racing 3, Clash of Clans (rund 500.000$ Umsatz täglich) oder auch dem Gewinn von Gameloft. Ob aber ausgerechnet Apple genau diesen Schritt (mit)gehen sollte und somit (in meinen Augen) die Qualität der Apps im App Store gefährdet ist fraglich. Vor allem da Apple in keinster Weise auf den Profit durch In-App in Garage Band angewiesen ist. Die paar (hundert) Millionen Dollar die man beispielsweise durch Mavericks hätte machen können, und durch (Mountain) Lion und Co. auch gemacht hat, kann Apple auch verzichten. Dafür sind die Margen bei den iPhones, iPads und Macs einfach zu hoch. Und nicht zu vergessen sei natürlich der Satz den Craig Frederighi schnell und leise verlauten ließ während das Publikum zur Verkündung applaudierte, Mavericks sei kostenlos: „Yeah, free is good.“ Was er wohl damit meinte…

Abschließend lässt sich sagen, dass Apple mit dieser Keynote vieles richtig gemacht hat, allerdings warten wir immer noch auf die neue Produktkategorie die nun theoretisch Anfang 2014 kommen müsste…

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