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Apple Pay: Wie viel Apple verdient und wann es richtig erfolgreich wird

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Apple Pay: Wie viel Apple verdient und wann es richtig erfolgreich wird
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Zwei Meldungen zu Apple Pay: Die Financial Times will erfahren, wie viel Apple an jeder Transaktion mit verdient. Außerdem hat Moven CEO verlauten lassen, dass bereits in zwei bis drei Jahren Apple Pay gewöhnliche Kreditkarten setzten könnte.

Auf der vergangenen Keynote vorgestellt, und ab Oktober in den USA verfügbar, wird Apple an ihrem Bezahlsystem pro Transaktion 0,15 Prozent Provision einnehmen. Das klingt wenig, wendet man diese Rechnung auf einen Kauf im Wert von 100 Euro an, erhält man nur 15 Cent. Doch in Wahrheit, könnten sich diese 0,15 Prozent zu einer Goldgrube für Apple entwickeln.

Zugegeben, mit Umsätzen aus dem iPhone-Segment wird man die Zahlen natürlich nicht vergleichen können. Doch schenkt man Bloomberg Glauben, so könnte Apple innerhalb eines Jahres 40 Milliarden Dollar mit Apple Pay umsetzen. Dickson Chu, Chief Product Officer des Start-ups Ingo Money, bezeichnet das „einmalig“. Vor allem im Vergleich zu Google, sei Apple deutlich besser aufgestellt. Chu ist kein unbeschriebenes Blatt, so war er zuvor an der Entwicklung von PayPal und Google Wallet beteiligt. „Es ist irgendwie überraschend, dass Apple etwas verhandeln konnte, das Google nicht aushandeln konnte.“

Darüber hinaus bezeichnet die Financial Times die Liste mit Apples Partnern als „beeindruckend“. Darunter befänden sich unter anderem elf Herausgeber von Kreditkarten, welche in den gesamten Vereinigten Staaten mehr als 80 Prozent des Marktes bedecken. Außerdem noch interessant: Die dort ansässigen Banken sähen Apple nicht als Konkurrenz. Man sehe sich selbst immer noch als „Zentrum der Zahlungen“. Die Banken setzen auf einen flächendeckenden Einsatz von Apple Pay, sowie die hohen Sicherheitsmethoden. Des weiteren gibt es eine Besonderheit in den USA: Dort ist das, hier allerorts bekannte, Chip- und PIN-System so gut wie unbekannt. Gemäß MasterCard und Visa will man aber demnächst die alten Terminals ersetzen. Dann wird auch Bezahlen per NFC möglich sein.

Ebenfalls spannend: Der CEO vom kleinen StartUp „Moven“ sieht in zwei bis drei Jahren das Ende der gewöhnlichen Kreditkarten. In den USA benutzt man zwar immer noch Plastikkarten mit Magnetstreifen, doch schon bald könnte dies sehr viel digitaler ablaufen. Der erste Schritt von Apple mit der Virtualisierung der Kreditkarte sei jedenfalls schon getan.

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