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Microsoft Onedrive und Outlook.com: Kein Zutritt für Terroristen

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Microsoft Onedrive und Outlook.com: Kein Zutritt für Terroristen
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Die Nutzungsbedingungen von Onlinediensten und Softwareprodukten sind Quell nie versiegender Heiterkeit und Kuriositäten. Java darf nicht in Lebenserhaltungssystemen eingesetzt werden, Microsoft Office und iTunes nicht für den Betrieb nuklearer Anlagen. Nun hat Microsoft eine weitere interessante Beschränkung für Onedrive und Hotmail erlassen.

Microsoft ändert die Nutzungsbedingungen für seine Dienste Onedrive und Hotmail so, dass das Abspeichern terroristischer Inhalte fortan unzulässig ist, wie das Unternehmen nun mitteilte.

Bislang sind nur gewaltverherrlichende Inhalte verboten. Microsoft definiert terroristische Inhalte als Material, das als Unterstützung der auf der UN-Sanktionsliste stehender terroristischer Organisationen dienen kann.

Onedrive Website

Onedrive Website

Das Unternehmen betreibt bei seinem Foto- und Cloud-Storage-Dienst Onedrive bereits eine recht restriktive Politik, zu der es unter anderem gehört, hochgeladene Fotos mittels einer speziellen Abgleichdatenbank, dem vom Unternehmen betriebenen Photo-DNA-Index, auf mögliche kinderpornografische Inhalte zu scannen. Das an sich positive Motiv hatte allerdings bereits verschiedentlich unbescholtene Familienväter in üble Schwierigkeiten gebracht.

Feuer mit Gegenfeuer bekämpfen

Der jüngste Schritt ist als Versuch zu werten die Verbreitung propagandistischer Inhalte durch Terrororganisationen zu verhindern, weniger die Terroristen selbst auszusperren, die fraglos über andere Mittel kommunizieren. Hierzu plant Microsoft auch Bing-Suchtreffer zu einschlägigen Themen mit antipropagandistischen Seiten zu kontern. Hierzu wolle man mit verschiedenen NGOs zusammenarbeiten.
Ferner sollen Nutzer über ein spezielles Onlineformular verdächtige Internetinhalte melden können.

Microsoft Onedrive und Outlook.com: Kein Zutritt für Terroristen
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