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Apfellike testet Face ID: Wie gut ist es wirklich im Alltag?

Apple, iPhone
Apfellike testet Face ID: Wie gut ist es wirklich im Alltag?
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Ich habe das iPhone X seit gut 2 Tagen bei mir im Einsatz. Das reicht keineswegs für ein Review, auch wenn die meisten Seiten schon eines veröffentlicht haben. Wir wollen aber speziell auf zwei Dinge heute eingehen: Face ID und der fehlende Homebutton bzw. der Notch und die damit verbundene Bedienbarkeit. Wie schlagen sich diese beiden iPhone X Neuerungen im Alltag?

Kurze Info vorab: Einen ausführlichen Erfahrungsbericht zum iPhone X könnt ihr heute Abend im Apfelplausch Podcast anhören. Stay Tuned! 🙂

Im Vergleich zu Touch ID: Taugt Face ID wirklich?

Touch ID habe ich mehr als drei Jahre lang verwendet, um meine iPhones zu entsperren. Auf meinem “alten” iPhone 7 war der Sensor sogar so schnell, dass ich ihn im Alltag komplett vergessen konnte. Alles funktionierte in 99% der Fälle so, wie es sollte. Und jetzt kommt Face ID, eine völlig neue Technologie, die Touch ID komplett ersetzen soll.

Ich war sehr skeptisch, besonders als ich die Berichte gelesen hatte, dass Geschwister und Zwillinge teilweise nicht auseinander gehalten werden können. Nach 36 Stunden intensiver Benutzung kann ich euch beruhigen: Face ID funktioniert richtig gut. Wenn man das iPhone X in der Hand hält, und das tut man schließlich fast immer bei der Benutzung, arbeitet Face ID schnell und genauso akkurat wie Touch ID. Touch ID ist merkbar schneller, aber das macht im Alltag keinen Unterschied. Es handelt sich um wenige Zehntelsekunden Differenz. Auch direkte Sonneneinstrahlung, in der Dämmerung, bei Nacht, mit Sonnenbrille, mit Schal und Winterkleidung etc. erkennt Face ID in den meisten Fällen genügend Gesichtspunkte, um beim ersten Mal zu entsperren. Auch der Abstand zum Gesicht ist kaum von Relevanz. Ich kann mein iPhone X beinahe mit voll ausgestrecktem Arm von mir weghalten. Schwierig wird es nur, wenn zwei komplexe Situationen zusammen kommen: Großer Abstand und Sonnenbrille zum Beispiel.

Einziges Problem: Blickwinkel

Abhängig ist die Technik nicht vom Licht oder von leichten Änderungen am Gesicht, wie ich herausgefunden habe. Dafür macht die Gesichtserkennung deutliche Probleme, wenn der Blickwinkel einmal nicht stimmt. Keine Probleme gibt es, wenn man leicht schräg aufs Display blickt. Doch wenn der Winkel zu groß wird, etwa wenn das Telefon auf dem Tisch neben dem Nutzer liegt, geht Face ID die Puste aus. Entweder man hebt das Handy dann kurz hoch oder beugt sich darüber. Hier ist Touch ID bedeutend schneller und einfacher zu Gange.

Im Endeffekt ist Face ID für mich aber ein würdiger Ersatz für den Fingerabdrucksensor. Vielleicht muss ich ein- oder zweimal öfters pro Tag den Code eingeben als das bisher der Fall ist, aber das sind Nachteile, die ich gerne einstecke, wenn ich im Gegenzug ein so tolles Display bekomme.

Ohne Homebutton, mit Notch: Ungewohnt oder Natürlich?

Die Frage nach der Usibility mit fehlendem Homebutton ist schnell beantwortet: Ich denke gar nicht mehr daran, dass es jemals einen Homebutton gab. Der Swipe fühlt sich spätestes am zweiten Tag vollkommen natürlich an und geht mindestens genauso schnell wie das Drücken eines Buttons. Die Gesten für Multitasking und App-Switch finde ich zudem gelungen und total sinnvoll integriert.

Und der Notch? Stört die kleine Aussparung im Alltag? Nein, überhaupt nicht. Ich nehme sie zwar immer noch bewusst wahr, aber finde sie nicht hässlich, im Gegenteil. Es verleiht dem Gerät einen gewissen Charakter. Es sieht wieder mehr als wie ein Telefon mit Hörmuschel. Es gibt jedoch einen großen Nachteil, der mit dem ganzen veränderten System kommt: Die Position des Control Centers. Keine Ahnung, was sich Apple dabei gedacht hat. Ich hoffe sehr auf ein Update, welches das Control Center wieder nach unten – von mir aus rechts unten – verlegt. Links und die Mitte bliebe ja noch frei für die “Homebutton-Swipe”. Die Position rechts oben ist bei Einhandbedienung total beschi***n.

Soweit zu meinen ersten Erfahrungen nach eineinhalb Tagen. Klar, das sind nur die ersten Eindrücke. Ein Review oder Einschätzungen zum Akku, der Kamera oder dem Display möchten wir aus vielen Gründen noch nicht veröffentlichen. Diese Dinge brauchen einige Tage bzw. Wochen Testzeit! Bisher bin ich aber hin und weg von dem Gerät. Besonders das Aussehen und das Display sind bombastisch. Mehr dazu gibt es heute Abend im Podcast!

Und was meint ihr? Wer von euch hat das iPhone X bereits und wie gefällt es euch?

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5 Kommentare auf "Apfellike testet Face ID: Wie gut ist es wirklich im Alltag?"

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M.Schulz
Gast

Ich habe seit erscheinen des iPhone X im Betrieb. Bin sehr zu frieden. Face ID klappt sicher und schnell. Ein Hinweis, der Home Butten funktionierte nicht wenn die Finger Frucht, oder nass waren. So doll war der ja auch nicht. Bei Face ID gibt es keine Probleme!

Apple 😍
Gast

Ganz genau meine Meinung … hab mich mega an Face ID gewöhnt und muss sagen das es an sich sehr gelungen ist … besonders so kleine Sachen wie das nur du eine WhatsApp Nachricht auf dem Sperrbildschirm Lesens kannst … wenn jemand anderes auf dein Handy schaut steht WhatsApp Mitteilung da …

MYTHOSmovado
Gast

[…wenn der Winkel zu groß wird, etwa wenn das Telefon auf dem Tisch neben dem Nutzer liegt…]

Und welchen Anwendungsfall in der Praxis gäbe es, bei dem man nach Benutzen des Touch ID nicht in irgend einer Art und Weise auf das Display guckt? Wozu entsperren, wenn man eh nichts am iPhone macht?
Irgendwie alles sehr an den Haaren herbeigezogen?!

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