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Apple TV+, Apple Arcade und Co.: Neue Dienste verdienen kaum Geld

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Apple TV+, Apple Arcade und Co.: Neue Dienste verdienen kaum Geld
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Das iPhone verdient bei Apple nach wie vor das meiste Geld, aber direkt danach folgen die Services wie Apple Music. Doch genau hier liegt offenbar das Problem: Die neuen Services wie Apple Arcade oder Apple TV+ verdienen wohl nicht so viel, wie Apple sich wünscht, das zeigt eine neue Einschätzung, die kurz vor der Veröffentlichung der nächsten Quartalszahlen erscheint.

Apples wichtigster Umsatzbringer ist auch wie vor das iPhone, doch direkt danach folgen die diversen Services. In wenigen Tagen, nämlich am 30. Juli, veröffentlicht Apple seine Zahlen für das dritte Fiskalquartal 2020. Analysten schätzen, dass Apple im abgelaufenen Quartal rund 13,1 Milliarden Dollar mit seinen Services verdient haben wird. Auf den ersten Blick sieht dieses Ergebnis gut aus: Es würde einem Plus von rund 15% entsprechen. Bei näherem Hinsehen gibt es aber durchaus Grund zur sorge, so die Experten. Denn die zuletzt neu gestarteten Services von Apple tragen kaum etwas zu diesem Umsatz bei.

Apple TV+ und Co. verdienen kaum Geld

Beginnen wir bei Apple TV+: Laut Einschätzung von Mark Gurman, der für die Agentur Bloomberg mit verschiedenen Experten gesprochen hat, ist der TV-Streamingdienst von Apple bis jetzt trotz der diversen getätigten Investitionen in teure Filme eine Enttäuschung. Im letzten Herbst gestartet, haben bis jetzt weniger als 15% der Apple-Kunden ein Abo bei Apple TV+ abgeschlossen und das, obwohl allen Käufern eines neuen iPhone, Mac oder Apple TV ein kostenloses Jahr Apple TV+-Nutzung geschenkt wird.

Auch bei Apple Arcade sieht es schlecht aus: Hier liegen die Abo-Abschlüsse ebenfalls hinter Plan, weshalb Apple die Verträge mit verschiedenen Studios gekündigt hat, wie wir zuvor in dieser Meldung berichtet hatten. Zudem wird jetzt offenbar verschiedentlich Kunden ein weiterer kostenloser Testmonat von Apple Arcade angeboten, wenn sie ihren ersten kostenlosen Probemonat genutzt und das Abo nicht verlängert haben.

Apple News+ ist die größte Enttäuschung

Auch die Apple Card ist offenbar im Wettbewerb unter den amerikanischen Kreditkarten nicht vom Erfolg verwöhnt. Die weitaus größte Enttäuschung stellt aber wohl Apple News+ dar. Das Angebot zum Lesen von Zeitungen, das bis jetzt in den USA zu einem Preis von 9,99 Dollar verfügbar ist, gewinnt offenbar seit langem keine neuen Kunden und hat zudem zuletzt sogar das Zugpferd New York Times verloren, Apfellike.com berichtete.

Vor diesem Hintergrund gerät das Services-Geschäft von Apple unter Druck, denn die weiter wachsenden Gewinne werden derzeit in der Hauptsache von Einnahmen aus dem App Store und Lizenzeinnahmen erwirtschaftet. Der App Store-Erlös steht aber im Augenblick unter Beschuss, da die Politik vielerorts die 30%-Provision in Frage stellt, die Apple hier verlangt. Morgen findet in den USA hierzu eine Anhörung im Repräsentantenhaus statt.

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