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Apple mit im Boot: Was kann der neue Smart-Home-Standard „Matter“?

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Apple mit im Boot: Was kann der neue Smart-Home-Standard „Matter“?
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Dass Smart-Home-Geräte über das Heimnetzwerk kommunizieren, ist nicht neu. Das Problem ist oft, dass sich Produkte unterschiedlicher Hersteller nicht miteinander verstehen. Das soll der neue Standard „Matter“ der Connectivity Standards Alliance lösen.

Beim Zusammenstellen eines Smart-Homes ist es mehr oder weniger unmöglich, nur bei einem Hersteller zu bleiben. Es kann dabei durchaus passieren, dass ein weiterer auf einen anderen Verbindungsstandard setzt, was die Kontrolle für den Nutzer erschwert. Wegen dieser Problematik entstand „Matter“.

Was ist „Matter“?

„Matter“ ist ein Protokoll, welches in den letzten zwei Jahren entwickelt wurde. Mittlerweile sind mehr als 180 Unternehmen an der Entwicklung beteiligt. Es soll von einer breiten Palette an Geräten unterstützt werden, sodass das eigene Smart-Home-System flexibel erweiterbar, sicher und zuverlässig ist.

Das wohl interessanteste Feature des neuen Standards ist die Kompatibilität zwischen den Produkten. Es wird garantiert, dass alle Bestandteile eines Smart-Homes, die „Matter“ beherbergen, sich ohne Barrieren austauschen können. Dabei soll es egal sein, von welchem Hersteller diese kommen. Zudem sollen Produkte, die den neuen Standard unterstützen, auch mit Alexa, Google Assistant und Co. steuerbar sein.

Im Hintergrund soll „Matter“ mit Ethernet, WLAN, Thread und Bluetooth Low Energy funktionieren. Die Allianz hat eine Website mit weiteren Informationen zum neuen Standard sowie einen YouTube-Kanal ins Leben gerufen.

Wann kommen erste Geräte?

Es wird erwartet, dass erste Produkte gegen Ende des aktuellen Jahres zertifiziert werden. Das Ganze hängt aber auch stark von den Plänen der einzelnen Herstellern ab. Zum Start sind unter anderem Amazon, Google, Huawei, Nanoleaf, Signify und Texas Instruments mit an Bord. Apple ist ebenfalls Gründungsmitglied der neuen Initiative.

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