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Der Neinsager: Wieso Evan Spiegel das Milliardenangebot von Facebook ablehnte

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Der Neinsager: Wieso Evan Spiegel das Milliardenangebot von Facebook ablehnte

Man muss schon einige weitere Blicke hinter die Kulissen wagen, um zu verstehen, wieso Snapchat-Chef Evan Spiegel vergangene Woche das drei Milliarden (!) Angebot von Facebook ablehnte. Ist der Mann völlig verrückt? Wieso lässt der gerade mal 23-jährige Studienabbrecher sich solch einen Mega-Deal entgehen?

Snapchat ist nicht Instagram

Facebook-Chef Mark Zuckerberg gehört sicherlich zu den wenigen Menschen, deren Angebote nur selten mit „Nein“ beantwortet werden. Seine Kaufangebote bestehen oft aus Zahlen mit mehreren Nullen am Ende. Genau deshalb lässt sich kaum ein Start-Up Gründer dieses nette Sümmchen entgehen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Kauf von Instagram im letzten Jahr. Schon hier lag Zuckerbergs Angebot bei einer Milliarde Dollar. Der Kauf des Fotodienstes Instagram – mit seinem ehemaligen Chef Kevin Systrom – war damals ein neuer Rekord in der Start-Up Szene im Silicon Valley.

Was genau ist Snapchat?

Die Idee von Snapchat kam Evan Spiegel und seinem Kommilitonen Bobby Murphy im Jahre 2011. Sie wollten einen Dienst erstellen, der das Gegenteil von Facebook darstellt. Wo Facebook alle Lebensereigenisse seiner Nutzer archiviert – und was einen später aus alten Jugendzeiten wieder einholen könnte – löscht Snapchat jedes Bild und jede Nachricht kurz nachdem der Empfänger sie gesehen hat. Ein sogenannter Selbstzerstörungsmechanismus. Gerade für Nutzer unter 25 Jahre sehr attraktiv.  Die Idee hat vor allem in Amerika voll eingeschlagen. Über Snapchat werden mittlerweile 60 Millionen Fotos am Tag verschickt. 20 Millionen mehr als auf Instagram.

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Facebook gehen die Nutzer aus

Facebook hätte mit dem Kauf von Snapchat drängende Fragen seiner Anleger vom Hals geschafft. Schließlich musste Facebook kürzlich zugeben, dass in der wichtigen jungen Zielgruppe das soziale Netzwerk an Popularität verloren hat. Ein großes Problem für den US-Konzern. Und eine Herausforderung zugleich. Ob zukünftig ein anderes Unternehmen bereit sein wird, mehr als drei Milliarden für Snapchat auszugeben ist fraglich. Noch hat der Snapchat-Dienst keinerlei Einnahmen. Er kommt bisher ohne Werbung aus und ist für seine Nutzer kostenlos.

Wie einst Zuckerberg selbst

Spiegels „Nein“ zu Zuckerberg ist also optimistisch, aber nicht völlig größenwahnsinnig. Es spiegelt das Selbstbewusstsein junger Start-Up Gründer im Silicon Valley wieder. Das Ziel ist nicht der möglichst schnelle und gewinnbringenden Ausstieg, sondern der Aufbau und die Umsetzung eines tragfähigen und zukunftsstarken Geschäftsmodell. So wie Mark Zuckerberg es damals mit Facebook selber getan hat. Nur wurden ihm damals von Yahoo keine drei Milliarden geboten… Eines lässt sich jedoch sagen: Für seinen Korb zu Facebook gebührt Evan Spiegel großen Respekt!

 

 

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