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Ampya App for iPhone – Spotify Konkurrent im Check

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Ampya App for iPhone – Spotify Konkurrent im Check
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Der Markt für Streaming-Dienste scheint derzeit regelrecht zu explodieren. Nahezu jedes Jahr wird ein neues Streaming-StartUp gegründet. Dazu gehört auch AMPYA. Doch ist der Spotify-Ableger wirklich genauso gut wie das Original?

Wichtige Daten vorab

AMPYA hat seinen Sitz in Köln und Berlin und wird von der Magic Internet GmbH betrieben, einem Tochterunternehmen von ProSiebenSat.1. Für die Vermarktung zeichnet SevenOne Media, der Bewegtbildvermarkter der ProSiebenSat.1-Gruppe verantwortlich.

AMPYA funktioniert geräteübergreifend, ist werbefinanziert und damit für Zuschauer komplett kostenlos.

Musikrepertoire

Eigenen Angaben zufolge verfügt jeder AMPYA User über über 100.000 Online-Videos und somit fast allen verfügbaren Musikvideos von den Major und vielen Independent Labels Die neusten Charts und größten Hits sind natürlich auch immer dabei.

Während der gesamten Nutzdauer war jeder Song auch wirklich vorhanden. Selbst Klassiker aus früherer Zeit oder musikalische Highlights aus den Jahren „Ewig her“ standen immer zur Verfügung.

Auch eher unbekannte Künstler wie etwa Samuel Harfst, die Hillsong Band oder Lecrae waren leicht auffindbar. Kurz gesagt: AMPYA bietet eine riesige Auswahl an Tracks und Alben mit nur wenig Lücken

Von Livekonzerten über selbst produzierte Sendungen und moderierte Formate findet sich all das, was Musikfernsehen ausmacht.

Funktionen

Um ehrlich zu sein verfügt AMPYA über nahezu die selben Funktionen wie Spotify. Tracks können nach dem Download offline gehört, in Mixtapes (ähnlich wie Playlists) verpackt und auf Facebook, Twitter & Co. geteilt werden.

Das Künstlerradio ist ebenfalls vorhanden und zu jedem Künstler gibts es seine Top Tracks bzw. die hörenswerten Tracks. Beim Öffnen der Applikation schießen einem mindestens fünf Empfehlungen von beliebten oder neuen Künstlern hervor.

Allerdings sind diese Empfehlungen nicht wie bei Spotify auf dein Hörverhalten ausgelegt sondern universell. Schade eigentlich. Denn auch Themen-Playlists wie etwa zum Laufen, guter Stimmung oder Romantik werden auf AMPYA nicht angeboten.

Dafür gibt es den Newsfeed, wo ausnahmslos alle neuen Tracks zur Verfügung stehen. Dieser kann in einzelnen Fällen ein paar echte Schätze bergen. Auch sehr zu loben ist die aktuelle Charts-Liste. So können bequem die neusten Charts direkt ins Ohr gebracht werden.

Das Design ist simpel und sehr neutral gehalten. Farben sind, mit Ausnahme der Alben, wenig zu sehen und überall werden identische Designmuster sichtbar Also nichts was einen vom Hocker haut.

Im Vergleich zu Spotify

… würde AMPYA vermutlich deutlich schlechter abschneiden. Grund dafür ist einfach die Unzuverlässigkeit der Applikation. Nicht selten passiert es, dass die iOS App einfach abstürzt oder hängt.

Ärgerlich sind vor allem auch die extrem langen Ladezeiten. Mit gutem 3G-Netz konnte bei Spotify immer vernünftig Musik gehört werden, was bei AMPYA absolut nicht möglich ist. Häufig gibt es sogar im WLAN-Netz Probleme.

Ein weiteres Manko ist, dass die Playlist bzw. das Mixtape nicht zufällig abgespielt werden kann. Es muss erst ein Track aus der Playlist gewählt und dann der Zufallsmodus eingestellt werden. Auf Dauer eine echt nervige Sache wenn man die Playlist nicht der Reihe nach durchhören möchte.

Fazit

Zugegeben waren mir die 9,90 für Spotify irgendwann zu viel. Ich habe mir stattdessen lieber jeden Monat ein Album auf iTunes gekauft und konnte die Tracks zumindest auf meine anderen Apple Geräte synchronisieren.

Von AMPYA hielt ich bis dato eigentlich recht wenig. Lediglich die Werbung war mir bekannt, bis mir Vodafone zusätzlich zu meinem iPhone-Vertrag auch die Premium Mitgliedschaft kostenlos anbot. Somit war die Nutzung für AMPYA nun zwangsläufig da.

So kann ich mir jeden Monat die knappen 10,- € sparen und kann trotzdem halbwegs vernünftigen Musikgenuss gönnen. Ansonsten würde ich ehrlich gesagt auf AMPYA verzichten und entweder auf Spotify unterwegs sein oder wieder Alben auf iTunes laden.

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