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Islandwood: iOS-Apps für Windows

Apple, iOS, Microsoft
Islandwood: iOS-Apps für Windows
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Nach dem Start der neuesten Inkarnation seines Windows-Betriebssystems für Desktops und Tablets, möchte Microsoft augenscheinlich auch umgehend mehr Zuwachs für seinen Windows Store, dem Software-Shop, aus dem sich Microsoft-Kunden schon seit einiger Zeit ähnlich wie bei Apple und Google bedienen können.

Hierfür strebt das Unternehmen scheinbar auch eine stärkere Einbeziehung anderer erfolgreicher Plattformen an. Das bereits vergangenes Jahr unter dem Arbeitstitel Islandwood angekündigte Portierungstool, mit dessen Hilfe iOSApps für Windows umgesetzt werden können, wurde nun von Microsoft unter eine MIT-Lizenz gestellt und auf GitHub zum Download verfügbar gemacht, auch wenn das Werkzeug noch längst nicht fertig ist.

Mit dem Tool, das letztlich als Windows Bridge for iOS firmieren soll, lassen sich derzeit Apps für Windows 8.1 und das neue Windows 10 erzeugen, wie Microsoft versichert lediglich mit minimalen Änderungen. In einem Beitrag im Windows-Blog erläutert Microsoft-Produktmanager Salmaan Ahmed ausführlich verschiedene Eigenschaften und Features des neuen Portierungsinstruments.

So werden derzeit Desktoprechner unterstützt, die beliebten mobilen Architekturen von ARM allerdings nicht. Das wird noch zu ergänzen sein, soll tatsächlich das Portieren von Apps für Desktop- und Mobilversionen von Windows ermöglicht werden, ein ohnehin ambitioniertes Vorhaben. Entgegen Jahrelang wiederholter Ankündigungen, erstmals zu vernehmen im Zuge der Vorstellung von Windows Phone 7, ist die Smartphonevariante von Windows längst noch nicht so kompatibel zum Mutterschiff, wie Microsoft das gerne hätte.

Und es gibt noch einen Punkt, der stutzig macht: Islandwood bringt einen Objective-C-Compiler mit, der die Kernaufgaben der Portierung erledigt. Folgerichtig, denn die objektorientierte C-Erweiterung findet primär in Apples Desktop- und Mobilplattform Verwendung, jedenfalls bis jetzt. Apples vergangenes Jahr vorgestellte neue Sprache Swift scheint von Islandwood bislang gänzlich unberücksichtigt zu sein. Träfe das zu, wäre es nur schwer verständlich, betrachtet man die bereits in Jahresfrist stark gestiegene Beliebtheit der neuen Sprache, die das Entwickeln für die Appleplattform einfacher, performanter und weniger Fehleranfällig machen soll.

Die jüngste Hauptversion von Swift, V. 2.0, wurde erst vor vergleichsweise kurzer Zeit, auf der WWDC 2015, von Apple vorgestellt. Ebenso wie das Microsofttool Windows Bridge for iOS, soll Swift noch in diesem Jahr Quelloffen werden.

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