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Must-See: WWDC-Interview mit Phil Schiller und Craig Federighi

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Must-See: WWDC-Interview mit Phil Schiller und Craig Federighi
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Marketing SVP Phil Schiller und Software Engineering SVP Craig Federighi waren am Dienstag nach der Keynote beim bekannten Apple Kolumnisten John Gruber zu Gast. Die Themen waren natürlich alle Neuerungen, die man am Vortag präsentierte. Das ganze Interview ist nun online und sehr zu empfehlen.

Etwas über eine Stunde redeten die drei in einer angenehmen und witzigen Atmosphäre über die neue Software und Dienste wie den AppStore. Immer wieder wurde gelacht und das Publikum schien hauptsächlich aus Entwicklern und Apple Befürwortern zu bestehen. Ein solches Interview mit Top-Leuten von Apple sieht man nur ganz selten bzw. in letzter Zeit gar nie.

Wer irgendwann einmal eine Stunde Zeit findet, kann sich das Interview auf Vimeo ansehen. Es ist sehr informativ und unterhaltsam.

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Zusammenfassung

Für die anderen haben wir eine kurze Zusammenfassung mit den wichtigsten Aussagen. Nochmals wurde bestätigt, dass die Apps in iOS 10 nicht gelöscht werden können, sondern nur versteckt. Somit werden also bei einem Software Update auch alle ausgeblendeten Apps aktualisiert. Ein großes Thema war auch der App Store mit dem neuen Ad-System. Dieses ist aber wohl besser durchdacht als sich die meisten vorgestellt haben: So gibt es eine ständige Rotation mit den Ads, sodass keine Anzeige die ganze Zeit oben platziert werden kann. Außerdem, so Phil Schiller, wolle man auch den ganz kleinen eine Chance geben, zu werben, sodass man keine Mindestsumme für den Preis einer Anzeige festgelegt hat. Hinzu kommt, dass kleine Entwickler auch große namenhafte Apps als Keywords für die Anzeige hinterlegen können (z.B. ein Entwickler will sein Spiel unter dem Suchbegriff Angry Birds bewerben).

Interessant ist überdies die Hintergrundstory von watchOS 3. Apple habe seit dem Anfang der Uhr wohl einiges an Arbeitsspeicher frei gehalten, erzählte Federighi. Um diesen zu nutzen habe man jetzt diese ganzen Apps in den Zwischenspeicher verlegt, um Ladezeiten zu verhindern. Am Anfang wollte man diesen Schritt noch nicht wagen, da man Angst hatte, dass für die Kunden zu wenig Akkulaufzeit resultierte.

Federighi kam in seiner gewohnten Arten deutlich lockerer rüber als Schiller. So versprach sich Craig Federighi sogar und nannte das neue System für den Mac OS X, obwohl es nun macOS heißt. Phil Schiller sagte dazu nur spaßeshalber, dass solche Dinge der Grund dafür sind, warum man ihn zu öffentlichen Veranstaltungen nicht mitnimmt.

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