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Tim Cook hält Rede in China: Über Internet Zensur, KI und mehr

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Tim Cook hält Rede in China: Über Internet Zensur, KI und mehr
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Dass die Chinesen eine etwas andere Auffassung von der Zugänglichkeit und Freiheit im Internet haben, als der Westen, ist hinlänglich bekannt. Facebook, Twitter, Google und viele weiteren ausländischen Dienste sind größtenteils oder gänzlich gesperrt. Damit stößt man internationalen Konzernen wie Apple natürlich vor den Kopf. Apple CEO Tim Cook und Google CEO Sundar Pichai hatten unter anderem über die Internetvorschriften in China im Rahmen der World Internet Conference in der chinesischen Stadt Wuzhen gesprochen.

Google Lenker Pichai sprach auf einer Podiumsdiskussion über digitale Wirtschaft: Google würde vielen chinesischen Unternehmen dabei helfen, mit der Welt zu kommunizieren und Geschäfte zu machen. Man sei an einem Punkt, wo diese Entwicklung fast nicht mehr reversibel sei. Google ist zwar in weiten Teilen in China gesperrt, doch nutzen die ansässigen Firmen trotzdem einige Dienste des Suchmaschinengiganten. Übrigens: Pichai sprach wohl in einem fast leeren Saal. Das Interesse oder das Wissen darum, wer hier überhaupt sprach, fehlte wohl.

Der Apple Store in Nanjing (China)

 

Tim Cook hielt gestern eine Rede

Apple’s Tim Cook ging das Ganze etwas anders als Sundar Pichai an. Er hielt am Sonntag eine Rede vor der ganzen Versammlung im Rahmen der Konferenz. Der CEO wollte zudem eine klare Message vermitteln: Apple steht für eine digitale Wirtschaft mit Offenheit und Vorteilen für alle. Die Technik der Zukunft solle durch Offenheit den Menschen nutzen, ihre Kreativität fördern und letztendlich aber auch ihre Privatsphäre schützen. Das sind ganz klare Statements, die in China nicht überall auf Zustimmung treffen werden. Es gibt jedoch scheinbar ein Umdenken: Wang Huning gab laut Reuters auf der Konferenz an, dass sich China in eine andere Richtung bewegen könnte. Man sei bereit, neue Regeln und Systeme im Internet einzuführen, um gegen aktuelle Unfairheiten zu kämpfen.

China will Weltherrschaft im Bereich KI

Der Staatschef Xi kündigte seinerseits an, dass er China zur führenden Nation im Bereich KI machen wolle. Man treibe die Technologe in diesem Bereich massivst voran und wolle, dass sie vielen Firmen helfe. Elon Musk würde diese Ankündigungen sehr kritisch begutachten. Tim Cook hingegen zeigt sich wenig beeindruckt, lässt in einem Statement aber einen Seitenhieb nicht aus:

„Ich mache mir keine Sorgen über Maschinen, die anfangen zu denken wie Menschen. Das Problem sind eher Menschen, die denken wie Maschinen.“

China ist zurzeit der zweitwichtigste Markt für Apple, direkt nach dem Heimatmarkt Nordamerika. Man verkauft eine irre Anzahl an Apple Produkten, wird aber gleichzeitig immer wieder von chinesischen Rechten und Gesetzen eingeschränkt. So fehlen im chinesischen App Store etwa zahlreiche Apps, die Chinas Regierung nicht passen. Zwischen den Zeilen liest man aus den Statements von Tim Cook auf der Konferenz jedenfalls klar und deutlich, was der Apple Boss davon hält.

Tim Cook hält Rede in China: Über Internet Zensur, KI und mehr
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