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Chaos und Konfusion: Darum ist iOS 13 voller Bugs

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Chaos und Konfusion: Darum ist iOS 13 voller Bugs
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iOS 13 verärgerte die Nutzer durch reihenweise auftretende Fehler, die Apple mühevoll mit verschiedenen kleinen Updates wieder beseitigen musste. Bei iOS 14 soll das nicht mehr passieren: Apple stellt seinen gesamten Softwareentwicklungsprozess um. Im Zuge dieser Umstrukturierung wurden haarsträubende Einzelheiten der aktuellen Praxis bekannt.

iOS 13 erinnerte bis jetzt über weite Strecken an das krisenhaft gestartete iOS 11, das die Nutzer mit zahllosen kleinen Fehlern und Unzulänglichkeiten traktiert hatte. iOS 12 sollte dann vieles besser machen und tatsächlich wurde die Performance und Stabilität deutlich zufriedenstellender. Mit iOS 13 scheint Apple jedoch in alte Muster zurückgefallen zu sein und ein aktueller Bericht von Bloomberg zeigt auch die Probleme auf, die dies verursachen.

Danach arbeiten die Entwickler mit internen iOS 13-Versionen, in die mehr oder weniger wahllos neue Features eingefplegt wurden, ohne dass der genaue Entwicklungsstand oder auftretende Bugs dokumentiert sind. Ein wahrer Alptraum sei die interne Arbeit an iOS-Testgeräten geworden, heißt es in dem Bericht.
Bei Apple wisse man selbst nicht mehr über den Zustand der iOS 13-Entwicklung bescheid.

iOS 13 wurde wissentlich fehlerhaft ausgeliefert

Schon im Juni soll den Entwicklern klar geworden sein, dass iOS 13 bis zum finalen Release nicht fehlerfrei werden würde. Im August habe man sich dann endgültig entschieden, iOS 13.0 auszuliefern, ohne bekannte Fehler vollständig zu beheben. Erst mit iOS 13.1 sollte der übliche Qualitätsstandard wieder erreicht werden, da man gehofft hatte, dass viel Nutzer sich die neue Version ohnehin erst nach einigen Wochen installieren würden.

Mit iOS 14 soll alles besser werden

Dass es so nicht weitergehen kann, ist auch bei Apple klar, so soll der Entwicklungsprozess mit iOS 14 neu geordnet werden. Zunächst bleiben alle neuen Features standardmäßig deaktiviert. Entwickler können sie in einem bestimmten Konfigurationsmenü aktivieren und deaktivieren und ihre Stabilität isoliert testen.

Bei Problemen bleibt ein Feature einfach so lange deaktiviert, bis es stabil funktioniert. Diese Praxis soll auch bei macOS, watchOS und tvOS angewandt werden. Bleibt zu hoffen, dass die Änderungen die gewünschten Verbesserungen zeitigen.

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