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Ein Kessel Buntes umsonst

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Ein Kessel Buntes umsonst
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Wer will nochmal, wer hat noch nich‘? Trauen ’se sich ruhich. Ich beiße doch nich‘, hohoho. Kommen ’se näher, treten ’se ran! Schön, dass ’se jetzt doch hier bei mich sind! Keine Sorge, hier gibbet keinen doppelten Boden oder gar einen Haken an der janzen Sache. Ich verspreche Ihnen, dass alles, was ’se gleich sehen werden, garantiert Null Komma Null Euronen kostet. Aber bevor ’se noch wat mitnehmen, was ’se ja gar nicht kennen und womöglich jar nich‘ mögen, stelle ich die Objekte der Begierde kurz und knackisch vor. Also, ranjetreten und hübsch die Öhrchens spitzen.

 

Die Halfbrick Studios veröffentlichen ein neues Spiel. Naja, schön und gut, aber das sollten Spielentwickler ja auch tun. Allerdings bringt die Veröffentlichung des neuen Puzzlespiel Birzzle Fever etwas Gutes mit sich. Halfbrick bietet jedes ihrer bis dato erschienenen Spiele umsonst an. Darunter vorzufinden sind: Fruit NinjaFruit Ninja Puss in Boots, Age of Zombies, Jetpack Joyride, Band Stars, sowie die drei von mir ausgesuchten und getesteten Spiele, Colossatron, Monster Dash und Fish out of Water. Wir beginnen mit:

Colossatron – Massive World Threat 

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Im ersten Spiel dreht sich alles um… Warte, der Satz ist eigentlich schon fertig: Im Spiel dreht sich alles. Warum? Weil man eine Metall-Alien-Drachen-Comic-Schlange steuert und alles zerstören muss, was auf dem Bildschirm erscheint. Hier darf man endlich mal höchstpersönlich das Böse sein. Auch wenn es stumpf ist. Der Weg, den sich das Tech-Gebilde automatisch durch die Szenerie bahnt, kann man nämlich nicht beeinflussen. Selbst das Abfeuern der Waffen bleibt einem vorenthalten. Die einzige Aufgabe besteht darin, permanent die von allen Seiten des Bildschirms einfliegenden Kerne in die Schlange einzubauen. Die Kerne unterscheiden sich jeweils durch ihre Farbe und damit auch durch deren Funktion. Das Ganze basiert auf dem Match-3-Prinzip. Bedeutet also, wenn man drei rote Kerne hintereinander in die Schlange eingebaut hat, entsteht daraus beispielsweise ein neuer Raketenwerfer. Das war’s auch schon. Die Grafik im Comiclook ist recht einfach gehalten, was aber auch nicht weiter schlimm ist. Natürlich kann man auch hier sein Echtgeld für InAppKäufe ausgeben. Alles in allem ist Colossatron ein recht einfach zu erlernendes Spiel, welches sicherlich ein paar Stunden lang unterhalten kann. Auf die Dauer wäre es mir aber nicht charmant genug, um über die Monotonie des Spiels hinwegzutrösten.

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Monster Dash

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Ein Mann, eine Mission. Barry Steakfries heißt der Gute und sein Ziel ist es, alles aus dem Weg zu ballern, was ihm vor die Flinte kommt. Bei Monster Dash handelt es sich nämlich um einen Endless Runner wie beispielsweise bei Temple Run. Allerdings befindet sich Barry in einer 2D Umgebung, weshalb er nur von links nach rechts rennen kann. Die Steuerung fällt ähnlich flach wie seine Witze aus. Mit einem Tipp auf die linke Seite, hüpft und mit einer Berührung der anderen Seite, schießt er. Seid ihr gestorben so dürft ihr zum Beispiel folgenden Satz lesen: „Note to self: Next time there is a wall, don’t jump into it!“ Auch hier ist das Spielprinzip im Wesentlichen schon erklärt. Patronengeladene Jetpacks, Motorräder, brutzelnde Blitze und wechselnde Areale verleihen dem Spiel noch ein wenig Abwechslung und Tiefe. Mein Fazit fällt ähnlich wie bei Colossatron aus: Für eine gewisse Zeit spaßig, verliert dann aber schnell an Reiz. 

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Fish out of Water

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Kommen wir nun zu meinem Favorit dieses Trios. In Fish out of Water geht es darum, Fische übers Meer zu werfen und sie dabei so oft wie möglich über die Wasseroberfläche flitschen zu lassen – ähnlich wie beim Steinehüpfen. Insgesamt stehen einem dabei fünf verschiedene Arten zur Auswahl: Mikro, der Wal, Finlay, der Delfin, Rakete, Olympus, Errol, der Kugelfisch und ein Quartett Schwarmfische. Jeder dieser Fische hat individuelle Eigenschaften, welche es schwer machen, sich zwischen diesen zu entscheiden. Man hat nämlich pro Runde nur drei verfügbare Würfe. Möchte man lieber weit kommen, so sollte man zum Beispiel Mikro nehmen, der weit kommt, wenn man ihn in einem hohen Bogen wirft. Nachteil an ihm ist aber, dass er sehr wenig auf dem Wasser hüpft. Tiefe bekommt das Spiel durch das dynamische Wettersystem, welches sich in Echtzeit ändert. Schneit es beispielsweise, so treiben auf dem Meer dicke Eisschollen, die die Fische hoch in die Lüfte katapultiert. Ist es stürmisch, müssen die putzigen Meeresbewohner gegen hohe Wellen ankämpfen. Zum Schluss bewertet eine Jury, bestehend aus fünf Krabben, die Leistung des Spielers. Es werden dafür Tafeln hochgehalten, die jeweils eine Note von 1-10 anzeigt. Während es der Krabbe Harry Hüpfer fast ausschließlich nur auf die Anzahl der Hüpfer ankommt, achtet Wilma Weite, wie der Name schon verrät, auf die Weite. 

Und dann gibt es noch die Sache mit den Edelsteinen. Nach jedem Levelaufstieg, der nach Bestehen von drei bestimmten Vorgaben geschieht, darf sich der Spieler eine Schatztruhe aussuchen, die Edelsteine beinhaltet. Diese können für Zauber, die euch weiter kommen lassen, oder Kostüme ausgeben werden, die wiederum die Fähigkeiten des Fisches beeinflussen.

Man erkennt schon anhand der Länge des Textes, dass Fish out of Water, obwohl es so einfach zu spiele ist, eine Menge an Spieltiefe und Abwechslung enthält. Die Fische und vor allem die Krabbenjury haben einen ganz besonderen Charme. Kleine Missionen, Boostsystem, Levelaufstiege, die Möglichkeit sich zu verbessern und ein dynamisches Wettersystem machen dieses Spiel zu meinem persönlichen Sieger dieser Dreierunde.

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Also schlagt noch schnell bei diesem Angebot von den Halfbrick Studios zu, denn es ist nicht bekannt, wie lange diese Aktion noch gültig ist. Ansonsten wie immer: Anmerkungen, Lob oder Kritik – schreibt es in die Kommentare oder an mich persönlich.

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