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Apple in Seattle: 2.000 neue Jobs in fünf Jahren

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Apple in Seattle: 2.000 neue Jobs in fünf Jahren
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Apple wird wohl in Seattle in Zukunft mehrere tausend neuer Jobs schaffen. Um die dadurch entstehende Mehrbelastung für die kommunale Infrastruktur aufzufangen, hat man das sogenannte Seattle-Versprechen gegeben.

Apple kommt einem Wunsch von US-Präsident Donald Trump nach, jedenfalls so halb. Der hatte das Unternehmen nämlich mehrmals aufgefordert, seine Sachen doch in den USA zusammenzubauen. Allerdings ist diese Entwicklung weder wirtschaftlich, noch in naher Zukunft umsetzbar. Allerdings ist der Hunger nach neuen Arbeitskräften bei den großen Tech-Firmen auch außerhalb der Produktion ungebrochen und so kommt es, dass Apple dem Wunsch aus Washington doch nachkommen kann.

Tausende neue Jobs in Seattle

Apple wird seine Präsenz in Seattle weiter ausbauen: Innerhalb der nächsten fünf Jahre werde Apple rund 2.000 neue Stellen im Großraum Seattle schaffen, das verlautbarte das Büro der Bürgermeisterin der Stadt Jenny Durkan zuletzt. An der Adresse 333 Dexter sollen die zusätzlichen Kollegen in den nächsten Jahren Quartier beziehen.

Die Teams von Apple, die in Seattle arbeiten, befassen sich aktuell mit der Weiterentwicklung von Siri, der iCloud und AI. Apple hat das sogenannte Seattle Promise abgegeben, eine Art Erklärung, dass man die kommunalen Strukturen nach Möglichkeit entlasten werde. Diese Zusicherung nimmt auf die Tatsache Bezug, dass die Ansiedlung von Großkonzernen der Tech-Welt mit tausenden neuer Mitarbeiter oft nachteilige Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden haben, in deren Nähe sie neue Standorte eröffnen. Amazon hatte mit seiner massiven Präsenz in Seattle etwa die Obdachlosigkeit in der Metropolregion innerhalb weniger Jahre explodieren lassen, da die Miet- und Hauspreise durch die Decke geschossen waren. Einer von der Stadt in Reaktion auf diese Entwicklung geplanten Obdachlosensteuer begegnete man mit der Drohung, aus der Stadt abzuziehen, was tausende Jobs gekostet hätte.

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