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Finanzmarktexperte: Apple-Services könnten deutlich mehr Geld einbringen, mit mehr Werbung

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Finanzmarktexperte: Apple-Services könnten deutlich mehr Geld einbringen, mit mehr Werbung
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Apples Geschäft mit den Services hat ein Milliardenschweres Potenzial. Um das allerdings ausschöpfen zu können, müsste Apple womöglich auf Methoden zurückgreifen, die bei den Kunden wohl eher nicht gut ankommen, glaubt der Analyst Samik Chatterjee von JP Morgan. Allerdings, andere Größen der Branche sind diesen Schritt bereits gegangen.

Apple befindet sich mitten in einem Wandlungsprozess: Von einem Hardwarehersteller, der in den letzten Jahren vor allem mit dem iPhone das meiste Geld verdient hat, wird das Unternehmen mehr und mehr zur Services-Company. Das hat viele Vorteile für Investoren, darunter ein verlässlicherer Erlös, da die Einnahmen auf Basis laufender und monatlich fälliger Abos erzielt werden. Apple hat zuletzt zahlreiche neue Services an den Start gebracht, mit noch sehr schwer absehbarem Erfolg: Apple News+ etwa hat es offenbar schwer, die Kunden zu überzeugen, Apfellike.com berichtete.

Andere Dienste wie Apple TV+ müssen ihr warmes Potenzial noch beweisen oder haben das schon getan, wie etwa Apple Music. Dennoch, Samik Chatterjee glaubt, Apple könnte weitaus mehr mit Services verdienen als es aktuell der Fall ist. Von jährlich rund zwei Milliarden Dollar könnte der Erlös bis 2025 auf rund 11 Milliarden Dollar jährlich klettern.

Apple sollte Werbung in den Diensten schalten

Aktuell setze Apple noch kaum auf Werbung in seinen Diensten. So gibt es im App Store zwar Werbeanzeigen, jedoch erst seit kurzer Zeit und auch eher zurückhaltend eingesetzt. Apple TV+ indes würde sich gut zur Ausspielung von Werbeanzeigen eignen. Aktuell spielt Apple hier bereits kurze Trailer für andere Serien in Apple TV+ ein, das könnte man ausbauen. Ein Blick in die Branche zeigt, dass andere Akteure hier bereits weiter sind: Amazon etwa wirbt schon seit Jahren auch bei zahlenden Kunden vor einer Episode einer Serie oder vor einem Film für andere Amazon Video-Inhalte, Netflix hat bis jetzt noch keine Werbung im Programm, spielt aber seit Jahren mit diesem Gedanken, auch weil die Produktion der Inhalte immer teurer wird und der Markt sich zusehends sättigt.

Geht Apple hier konsequent vor, könnte man seine Einnahmen mit Services pro Jahr um ein Drittel steigern, so Samik Chatterjee von JP Morgan, er hebt das Kursziel für die Apple-Aktie auch ein wenig an.

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