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Hands On: Erster naher Kontakt mit dem Microsoft Surface Pro 3

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Hands On: Erster naher Kontakt mit dem Microsoft Surface Pro 3
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Während die Apple Keynote noch in aller Munde ist, durfte ich in der Zwischenzeit ans neue Microsoft Surface Pro 3 heran. Damit versucht Microsoft aus eigener Produktion Fuß im Laptop- bzw. Tabletgewerbe zu fassen.

 

Design

Das Design des Surface Pro 3 kann sich durchaus sehen lassen. Obwohl es aussieht wie die beiden Vorgänger und eigentlich keine speziellen Designelemente aufweisen kann, schaut man es sich doch mal gerne aus der Nähe an. Das Gehäuse wirkt kräftig und scheint etwas bieten zu wollen. Ob das aber reicht um sich gegen die Konkurrenz aus Cupertino durchzusetzen?

 

Preis

Beim Preis scheint das zumindest zu funktionieren. Satte 1.949,- € lässt sich Microsoft die stärkste Variante des Surface Pro 3 kosten und liegt damit klar in Apples Preissegment. Dafür gibt 512 GB Flash Speicher, 8 GB RAM und einen i7 Prozessor oben drauf.

 

Maße

Die Außenhaut des Surface Pro 3 ist üppig. 12“ lautet die Displaygröße und scheint vorerst eigentlich auszureichen. Ein Leisetreter bleibt der Laptop-Tablet-Zwitter trotzdem nicht. Bei längeren Arbeiten kann das Gerät auch gerne mal etwas lauter werden. Allerdings bezweifle ich, ob das Surface als Tablet geeignet ist. Denn mit 800g ist es fast doppelt so schwer wie das iPad Air. Ob man da so bequem mal 1-2 Stunden das nette Ding locker in der Hand halten kann, ist fraglich.

 

Tastatur

Dem Herrn sei Dank hat Microsoft die schnöde Teppichtastatur aufgegeben und etwas Handfestes eingesetzt. Die Tastatur lässt sich durch einen Magneten schnell am Surface befestigen und funktioniert. Außerdem bietet sie eine gute Möglichkeit das Display vor Kratzern zu schützen. Auch das integrierte Trackpad leistet erstaunlich gute Arbeit, obwohl einige Funktionen noch fehlen – wie etwa die weiteren Optionen bei Klicken mit beiden Fingern.

 

Stift

Eines der besonderen Highlights des Surface Pro 3 ist wohl der Stylus. Dieser sieht aus wie ein handelsüblicher Kugelschreiber, birgt aber alle Funktionen, die man etwa von einem Wacom Stylus kennt. Wirklich genial funktioniert der Stift mit der OneNote App von Microsoft. Dies ist eine Notizen App, wo die Präzision des Stylus sehr gut unter Beweis gestellt werden kann. Ebenfalls lässt es sich notgedrungen auch auf Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen relativ vernünftig damit arbeiten. Als Student ist diese Kombination aus Tastatur oder Stift wertvoll. So kann je nach Laune oder Bedarf zwischen Stift und Tastatur hin und her gewechselt, und bei Vorlesungen oder Kursen immer der Überblick behalten werden.

 

Betriebssystem

Aus technischer Sicht ist das Surface ein wirklich gelungenes Produkt, wäre da nicht das Betriebssystem. Meiner Meinung nach verdirbt es das gesamte Konzept und lässt das Surface billig und „ausgelutscht“ wirken. Ständig tauchen immer wieder Fehlermeldungen auf und im ganzen Wirrwarr an Touch-, Gesten- oder Trackpadfunktionen verliert man als Nutzer schnell den Überblick wo sich letztendlich was befindet. Eine Sache, an der Microsoft noch unbedingt arbeiten muss!

 

Fazit

Grundsätzlich ist das neue Flaggschiff aus dem Hause Microsoft eine gelungene Erfindung. Vor allem der Stylus hat mich echt überzeugt, da ich wirklich gerne auf Notizen „rumkritzle“, Pfeile quer durch das Dokument ziehe und zu allem möglichen meinen Notizen machen kann – hat mir übrigens schon bei Samsung S Note sehr gut gefallen. Auch technisch scheint der Hybrid gut aufgelegt zu sein. Auf mein Macbook verzichten würde ich dennoch nicht, weil ich Windows 8 einfach unmöglich finde. Sowohl im Design, als auch bei der Funktionalität fühle ich mich bei den OS X Betriebssystemen einfach besser aufgehoben. Außerdem ist die Akkuleistung mit 9 Stunden surfen im Vergleich zu meinem 12 Stunden Macbook noch zu schwach.

Apple hat mein Herz erobert und da bedarf es noch eindeutig mehr um mich davon zu trennen.

 

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