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Das Salz in der Suppe – Samsung Galaxy S5 Zusammenfassung

Android, Kommentar
Das Salz in der Suppe – Samsung Galaxy S5 Zusammenfassung
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Es wurde heiß gekocht, denn die Gerüchteküche brodelte erwartungsgemäß sehr als es um das neue Flaggschiff aus dem Hause Samsung ging. In der Zutatenliste befanden sich unter anderem ein Iris-Scanner, eine rekordverdächtige Auflösung des Bildschirms, drei Gigabyte Arbeitsspeicher und zudem zwei Ausführungen des Galaxy S5. Einmal eine günstige Plastik- und ein anderes Mal eine hochwertige Metallversion. Können die Koreaner den Erwartungen gerecht werden oder wurde am Ende doch zu heiß gekocht?

 

Am Montagabend war es dann soweit: das neue Vorzeigegerät der Galaxy S Reihe wurde auf dem Mobile World Congress in Barcelona der Weltöffentlichkeit präsentiert. Zunächst einmal unterscheidet sich visuell das S5 kaum von seinem Vorgänger. Es wird weiterhin Polycarbonat verbaut, wie zuletzt im Note 3, um eine lederähnliche Optik zu erzeugen und um das Gehäuse gegen Staub und Spritzwasser unempfindlich zu machen. Zum einen war das Feature indes schon von Sonys Z1 und jetzt Z2 und zum anderen von Samsungs Galaxy S4 Active bekannt.

Die Rückseite als auch der 2.800mAh starke Akku lassen sich austauschen. Letzterer soll satte zehn Stunden Surfen oder zwölf Stunden Video abspielen durchhalten. Wenn sich die Anzeige dann doch irgendwann zu Ende neigt, will Samsung mit dem neuen „Ultra Power Saving Mode“ trumpfen. Dieser Modus schaltet das Display auf schwarz-weiß und beendet alle Funktionen, außer SMS und Telefon, damit der Besitzer noch möglichst lange erreichbar bleibt. USB 3.0, micro SD-Karten Slot, LTE, IR, NFC und Bluetooth 4.0 BLE/ANT+ sind ebenfalls mit an Board.

Auch am Bildschirm hat sich bezüglich der Auflösung und Qualität gegenüber dem S4 nichts geändert. Es bleibt beim Super AMOLED Full HD Display mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Einzig die Größe hat sich ein kleinwenig verändert. Das Galaxy S5 ist nämlich nun 5,1 Zoll groß. Daraus resultiert eine Pixeldichte von 432ppi (HTC One: 468ppi; iPhone 5s: 326ppi)

Anstatt einem Iris- verbaute Samsung ähnlich wie Apple bei seinem iPhone 5s schlussendlich einen Fingerprint-Scanner. Dieser funktioniert durch eine Wischgeste über den Homebutton und entsperrt somit das Smartphone. Zudem kann dadurch ein Teil von Daten, wie beispielsweise Bilder, verschlüsselt werden. Ein weiteres großes Highlight ist der sogenannte Herzraten-Sensor. Das Novum befindet sich in der Nähe des LED-Blitzes und kann durch wiederholtes Auflegen des Zeigefingers den Puls messen. Der Sensor gibt die Daten über die ebenfalls neue App „S-Health“ aus. Die App arbeitet eng mit der ebenfalls gestern präsentierten Smartwatch „Gear Fit“ zusammen und kann, beziehungsweise möchte, daher einen Überblick über den Gesundheitszustand liefern.

Leistungstechnisch wird das S5 von einem Snapdragon 800 befeuert, welcher mit 2,1 GHz getaktet ist. Unterstützt wird der Prozessor auch nicht von drei Gigabyte RAM, sondern von zwei.

Doch das wohl größte Highlight ist die verbesserte Kamera. Mit 16 Megapixel, Ultra HD Aufnahmen und einer real-time HDR Funktion für Fotos und Videos, macht Samsung eine klare Ansage, besonders gegenüber dem Platzhirschen in Sachen Fotografie: Nokia.

Das Samsung Galaxy S5 kommt in vier Farben am 11. April auf den Markt. Über einen Preis wurde bislang nichts veröffentlicht.

Samsung Galaxy S5 Fazit

Alles in allem bin ich ein wenig enttäuscht. Klar sind das alles tolle Verbesserungen, aber es sind eben nur Verbesserungen. Es ist ganz nett, aber es ist keine richtige Revolution. Mir fehlt einfach das Salz in dieser Suppe. Vielleicht habe ich mir aber auch nur die Zunge an den heißen Gerüchten verbrannt, sodass es mir nun nicht mehr schmeckt. Hoffe ich mal, dass sich meine Zunge bis zum iPhone 6 wieder abgekühlt hat…

Geschrieben von Robin Bruch

Das Salz in der Suppe – Samsung Galaxy S5 Zusammenfassung
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