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App Store-Krieg: Apple ändert nochmal die Regeln und macht weitere Zugeständnisse an größte und kleinste Parteien

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App Store-Krieg: Apple ändert nochmal die Regeln und macht weitere Zugeständnisse an größte und kleinste Parteien
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Apple hat seine App Store-richtlinien erneut geändert. Man kommt damit den großen Playern im eigenen Ökosystem weiter entgegen, ohne dass sich im Kern der aktuellen Kontroverse wesentliches ändert. Dennoch dürften Microsoft und Google die Geste zu schätzen wissen.

Apple hat abermals eine Änderung an seinen App Store-Richtlinien vorgenommen. Diese adressieren einerseits die Behandlung von Game-Streaming und verschiedenen Diensten von Microsoft und weiteren Akteuren, die bis jetzt nicht im App Store auftreten durften. Betroffen sind etwa der Xbox-Dienst von Microsoft oder Googles Game-Streaming Stadia, bislang ebenfalls ausgebremst im Apple-Kosmos.

Diese Dienste können in Zukunft auch im App Store verfügbar werden, Apple stellt hierfür allerdings regeln auf: So muss jede einzelne App, die in einem Streaming- oder Plattformdienst verfügbar ist, auch als separate App mit eigener Seite im App Store verfügbar sein. Jede App muss zudem alle übrigen Regeln im App Store einhalten: Updates müssen jeweils zur Prüfung eingereicht und Meta-Daten müssen korrekt angegeben werden, um die Apps über die App Store-Suche auffindbar zu machen. Nicht zuletzt muss natürlich der In-App-Kauf von Abos, Features oder Items die einzige Zahlungsmethode in der App sein, der Kern des aktuellen Konflikts, den Epic losgetreten hatte, dem sich aber inzwischen viele Parteien angeschlossen haben, bleibt also ungelöst.

Kleine Ausnahme bei iTunes-Zwang

Hingegen machte Apple ein kleines Zugeständnis: Wenn eine Dienstleistung nur für eine Person erbracht wird, etwa ein Fitnesstraining oder eine medizinische Beratung, sind in Zukunft auch Zahlungen an iTunes vorbei erlaubt, Apple würde dann nicht mehr die gefürchteten und gehassten 30% der Zahlung abgreifen.

Wenn jedoch ein Dienstleister einen Service für eine ganze Gruppe oder Klasse anbietet, etwa bei Sprach- oder Sportkursen, bleibt alles beim alten. Ob das hilft, einige der aktuellen Kontroversen zu befrieden, muss sich noch zeigen.

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