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Vorsicht! AirTag: Autodiebe lieben Apple-Tracker

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Vorsicht! AirTag: Autodiebe lieben Apple-Tracker
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Die AirTags sollen dabei helfen, verlegte Dinge wiederzufinden oder gar nicht erst zu verlieren. Unglücklicherweise eignen sie sich aber wohl auch für genau das Gegenteil davon: Mit Hilfe eines AirTags wurden in den letzten Monaten vermehrt Autos gestohlen. Beobachtet wurde dieses Verhalten in Kanada, es dürfte aber bald auch anderswo Nachahmer finden oder schon gefunden haben.

Mit einem AirTag die verlorene Brieftasche wiederfinden oder auch den verlegten Rucksack, dafür ist die Ortungsmünze des Unternehmens gemacht. Dass sie auch für andere Zwecke genutzt oder besser missbraucht werden kann, war bereits zuvor diskutiert worden: Für Stalking des Lebenspartners oder ahnungsloser Nutzer von Android-Smartphones etwa. Apple hat versprochen, hier mit einer entsprechenden App nachzuarbeiten, das sollte noch dieses Jahr geschehen, gerührt hat sich bis jetzt aber noch nichts. Nun ist eine weitere potenziell unerwünschte Nutzungsmöglichkeit der AirTags dokumentiert worden: Die kleinen Gadgets leisten Autodieben gute Dienste, das erklärte zuletzt eine kanadische Regionalpolizei.

In insgesamt fünf Fällen sei ein AirTag genutzt worden, um ein abgestelltes Fahrzeug zu stehlen, so die Behörde, die Dunkelziffer mag aber höher liegen.

Wie der AirTag beim Autoklau hilft

Die Vorgehensweise ist einfach: Ein AirTag wird an schwer einsehbaren Stellen eines Fahrzeugs angebracht. Im Anschluss warten die Diebe darauf, dass das Fahrzeug bewegt und abgestellt wird, wohl am Wohnort des Besitzers. Das ist für die Diebe deutlich bequemer, als selbst durch die Straßen zu fahren und sich potenzielle Ziele zu suchen. Fahrzeugbesitzer seien gehalten, von Zeit zu Zeit ihre Fahrzeuge auf Tracker zu kontrollieren, etwa den Tankdeckel oder die Anhängerkupplung, so die Polizeibehörde. Zudem werde den Autofahrern empfohlen, ihre Fahrzeuge nach Möglichkeit nur in einer Garage oder einem anderen abschließbaren Ort abzustellen.

Denn obgleich dieses Vorgehen bis jetzt nur in Kanada beobachtet wurde, werde es sich zweifelsfrei auch in anderen entwickelten Märkten ausbreiten, wenn dies nicht ohnehin bereits geschehen ist, heißt es weiter.

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