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WhatsApp Übernahme: Jan Koum wird Milliardär

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WhatsApp Übernahme: Jan Koum wird Milliardär
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Vom Sozialamt zum Milliardär – Ein Portrait

Es war gestern Abend, als ich von der WhatsApp Übernahme hörte. Die komplette Technikwelt stand vom einen auf den anderen Moment Kopf und auch wir berichteten sofort auf Apfellike über die ersten Details des Megadeals. Wie üblich werden bei solchen Großereignissen viele Details über die Beteiligten wieder in der Öffentlichkeit diskutiert. Auch wir möchten uns hier anschließen und nach Carl Icahn, Jan Koum den Gründer von WhatsApp euch etwas näher vorstellen.

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Jan Koum wuchs in einem kleinen ukrainischen Dorf in der Nähe von Kiew in ärmlichen Verhältnissen auf. Als er 16 Jahre alt war, emigierte seine Mutter mit ihm in die USA nach Kalifornien, wo sie sich schicksalshaft in Mountain View niederließen. Sein Vater verblieb in der Ukraine, aus persönlichen und finanziellen Gründen. Um Geld zu verdienen arbeite Koum als Reinigungskraft in M.V.; seine Mutter als Babysitter. 

Koum ging später auf die Mountain View High School und galt als Rabauke und Störenfried, aber auch als kreativ. Nach dem Abschluss studierte er an der San Jose University. Den Umgang mit Computern brachte sich Koum selbst bei. 1997 lernte er seinen späteren Geschäftspartner Brian Acton kennen, der ihm durch Zufall einen Job bei Yahoo vermittelte. Acton und Koum arbeiteten bis 2007 gemeinsam bei Yahoo, waren jedoch in den letzten Jahren dort frustriert. 2009 kaufte sich Koum ein iPhone und erkannte das Potential des zu diesem Zeitpunkt erst sieben Monate alten App-Stores. Er entwickelte die Idee für WhatsApp und gründete an seinem Geburtstag, dem 24. Februar 2009 in Kalifornien die WhatsApp Inc., obwohl die App noch nicht einmal programmiert war. Was dann mit WhatsApp geschah wisst ihr ja.

Datenschutz und Großeltern

Die Erlebnisse seiner Jugendzeit hätten ihn und WhatsApp entscheidend geprägt, sagte Koum. Die Überwachung im Sowjet-Regime habe seinen Sinn für Datenschutz geschärft – so berührte ihn der Stasi-Film „Das Leben der Anderen“, den er vor kurzem sah. Und der einstige Wunsch, mit seinem Vater zu kommunizieren, der in der Ukraine geblieben war, habe ihm den Wert eines Dienstes wie WhatsApp gezeigt. „Wir wollten eine App entwickeln, die eine 60-jährige Oma ohne jegliche Computer-Kenntnisse nutzen könnte“, sagte er.

Der Deal

Facebook WhatsApp

Experten schätzen, dass Koum mit dem Verkauf von WhatsApp auf einen Schlag 6,8 Milliarden Dollar verdient hat. Für den 37-Jährigen ist es also ein märchenhafter Aufstieg aus ärmsten Verhältnissen. Lesen wir heute speziell den Bericht des Forts Magazins. kann man sogar behaupten, dass der Erfolg sogar ein wenig geplant war. Komm ist nämlich äußerst ehrgeizig: „Wir wollen auf jedem einzelnen Smartphone sein und wir wollen das wichtigste Kommunikationssystem in der Welt werden„, sagte er am Rande der Internet-Konferenz DLD in München im Januar. In Deutschland nutzen etwa 30 Millionen Menschen den Dienst. Nach dem Deal hat Komm nun doch einen Job bei Facebook und die Karriereleiter dabei komplett übersprungen: Künftig sitzt er im Verwaltungsrat von Facebook, dem höchsten Firmengremium der Firma.

Der Milliarden-Deal mit Facebook hat aber auch eine ironische Seite: Koum und der zweite WhatsApp-Mitgründer Brian Acton hatten sich auch beim weltgrößten Online-Netzwerk beworben, nachdem sie 2007 ihre Jobs beim Internet-Pionier Yahoo aufgaben. Facebook wollte sie damals nicht.

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Danke fürs lesen! Schreibt auch gerne in die Kommentare, ob ihr WhatsApp auch verkauft hättet oder nicht..

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