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Das große Fitness – SPEZIAL Part 1

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Das große Fitness – SPEZIAL Part 1
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„Benutzt du zum laufen eine App?“ – „Nein .. Schuhe..“

Solche Wortwitze kennt nun wirklich fast jeder in einem Zeitalter, in dem Jugendliche im Bierzelt sitzen und mit einer App das Biertrinken simulieren. Wir leben in einem Jahrhundert, in dem der zunehmende technische Fortschritt uns so viele Handgriffe abnimmt, dass es mit unseren körperlichen Aktivitäten immer weiter bergab geht. Kein Wunder leiden 21% aller Deutsche an Fettleibigkeit – Tendenz steigend (IASO 2010). Nun also liegt es an uns, etwas für unsere körperliche Fitness zu tun und uns damit auch gesund zu halten. Mit welchen Apps und technischen Spielereien ihr genau das tun könnt – und ich rede hier nicht nur von Sport „simulieren“ – das möchte ich euch in diesem dreiteiligen Spezial zeigen.

Was erwartet euch? Euch erwarten Testberichte für verschiedene Fitness-Apps, die passende Hardware dazu und was ihr tun könnt, um nicht als unbewegliche Sofatester zu enden. In diesem ersten Part, möchte ich primär mal auf Grundlagen der Ernährung eingehen, die wichtig für das spätere Verständnis der Informationen sind.

Gesunde Ernährung

Ja ich weiß, Ihr wisst das alles schon. Mama erzählt immer und immer wieder von dieser gesunden Ernährung und dass Ihr keine Pizza essen sollt. Es liegt auf der Hand, dass Gemüse zu essen gesund ist. Auch ein leckerer Salat kann sich sehen lassen. Doch warum eigentlich? Warum solltet Ihr soviel Obst, Gemüse und Hasenfutter essen? Das möchte ich vorweg euch hier erklären, denn ohne eine passende Ernährung, ist jegliche Anstrengung um eine bessere Fitness vergebens.

Grundlagen zur Ernährung

Der Körper ist einfacher gestrickt als wir denken (gleichzeitig aber auch schwieriger – aber das ist ein anderes Thema). Ich möchte hier jetzt nur auf grundlegendste Dinge eingehen, sonst wird das ganze hier zu ausführlich.

Der Körper benötigt drei Arten von Makronährstoffen.

Kohlenhydrate (50% der Energie)

Fett (30% der Energie)

Eiweiß (20% der Energie)

Die Aufteilung dieser Makronährstoffe sollte immer halbwegs Konstant sein.

Zusätzlich zum Beachten der Makronährstoffe geht es – wer hätte es gedacht – um Kalorien. Die Energiebilanz ist das, was und jeden morgen der Blick auf die Waage verrät, wenn wir am Abend zuvor nochmals fett bei McDonalds waren. Die Energiebilanz versaut uns unsere Freibad-Figur und lässt und bei jeder kleinsten Anstrengung außer Puste geraten.

Ein normaler Erwachsener Mann verbraucht am Tag ca. 2000 Kalorien. Mal sind es mehr mal sind es weniger. Frauen verbrauchen grundsätzlich weniger als Männer (das liegt beispielsweise an der Muskelmasse). Wie hoch euer Energiebedarf ist, das erfahrt ihr in Part zwei, wenn wir uns die passenden Apps zur Ernährung anschauen.

Kohlenhydrate

„Abends keine Kohlenhydrate mehr!“, sagt meine Mama immer, wenn ich Ihr gerade genüsslich von der Pizza erzählt habe, die es auf der Geburtstagsparty gab. Aber recht hat sie! Kohlenhydrate sind nichts anderes als Zucker-Verbindungen, die wir in nahezu jeden Lebensmittel finden. Jetzt gibt es hier natürlich verschiedene Arten von Zucker-Verbindungen. Grundsätzlich kann man sich mal zwei Verschiedene merken – gute und schlechte Kohlenhydrate.

Gute Kohlenhydrate sind solche, die einen niedrigen glykämischen Index haben. Das bedeutet nichts anderes, als das der Körper verhältnismäßig lange braucht, um diese Kohlenhydrate in einfache Zuckerteilchen aufzuspalten und zu verwerten. Zu guten Kohlenhydraten gehören zum Beispiel Vollkorn-Produkte, Gemüse und Obst.

Schlechte Kohlenhydrate sind demnach genau das Gegenteil. Sie sind solche, die aus einfachen Zucker-Verbindungen bestehen. Dazu gehört schonmal Zucker als solches. Der Körper kann diese sehr schnell verwerten. Das bedeutet aber dass dem Körper sehr schnell extrem viel Energie zur Verfügung steht, die er so auf einmal nicht verbrennen kann. Also lagert er diese Energie in Form von Hüftspeck ein. Zu diesen schlechten Kohlenhydraten zählen Weißmehl-Produkte und zuckerhaltige Lebensmittel.

Warum aber nun ausgerechnet abends keine Kohlenhydrate mehr, wo doch die abendliche Pizza, mit einer 2 Liter Flasche Cola das Beste ist, was ein Wochenende zu bieten hat? Weil der Körper in der Nacht sich darauf konzentrieren sollte, sich zu erholen und nicht eine Pizza zu verdauen. Diese Energie – und eine Pizza und Cola haben sehr viel Energie – wird nachts im Schlaf nicht verbrannt und als überschüssige Energie von vielen kleinen Zellen sorgfältig an den Hüften platziert.

Fett

Wie oft hört man es? Jeden Tag. „Jetzt probieren! mit nur 0,1 % Fett..“. Doch bringt das etwas? Nein.

Die meisten fettarmen Joghurts, Käsesorten und andere Lebensmittel sind reine Marketing-Geburten. Fettarme Produkte enthalten sehr oft noch mehr an Zucker, was den gesamten Effekt wieder hinfällig macht. Dabei ist Fett ein extrem wichtiger Energielieferant für den menschlichen Körper. Und uns ist gar nicht bewusst wie wichtig.

Fette müssen im Körper für wichtige Stoffwechselvorgänge und andere chemische Vorgänge zur Verfügung stehen. Für was genau, ist jetzt nicht relevant und würde auch zu tief in das Thema gehen. Wichtig ist zu wissen, ohne die richtigen Fette kann man schlecht abnehmen.

Eiweiß (Proteine)

Der Markt um Protein und Eiweißshakes boomt. Diese völlig überteuerten Kalorienbomben sollen angeblich den Muskelaufbau fördern und wie aus dem nichts einen Traumkörper schaffen. Das ist natürlich Blödsinn.

Proteine sind wichtig für die Muskulatur, das ist soweit richtig. Aber wie heißt es so schön? – Von nix kommt nix. Sport gehört zu jeden Traumkörper dazu, so auch in Verbindung mit den Eiweißpräparaten. Während des Sports kommt es in den Muskeln zu kleinen Faserrissen (später als Muskelkater bemerkbar). Der Körper möchte diese Muskelfaserrisse möglichst stabiler als vorher reparieren und baut diese Stellen massiv aus. So vergrößern und stählern wir unsere Muskeln. Doch zum Reparieren dieser Muskulatur benötigt der Körper Proteine. Daher wird empfohlen eine möglichst Eiweißreiche Nahrung nach dem Sport zu sich zu nehmen und nicht bereits davor. Denn nimmt man diese davor zu sich, so werden die Proteine primär als Energielieferant verwendet und nicht zum Muskelaufbau. Daher sollte man auch grundsätzlich erst nach dem Sport größere und reichhaltige Mahlzeiten zu sich nehmen. Die Menge an den aufgenommenen Eiweißen sollte sich aber im normalen Bereich bewegen. Also reichen 20% der täglichen Energiemenge an Eiweißen aus. Dafür reicht ein Fischgericht aus und es ist kein ProteinHyperMuscleKillerMaster-Shake von Nöten.

Apps für die Ernährung

Apps für die Ernährung gibt es genug. Doch nur wenige sind auch wirklich zu gebrauchen. Hier möchte ich euch zwei Apps vorstellen, die ich selbst auch nutze und deren Leistungen sich sehen lassen können.

FDDB oder auch Food Database

FDDB ist eine seit Jahren von Nutzern gepflegte Datenbank über so jedes Lebensmittel, dass ihr euch auch nur vorstellen könnt. Die in der App integrierte Barcode-Scanner-Funktion lässt euch super einfach Lebensmittel abscannen und diese dann zu eurem Tagebuch hinzufügen. Das Tagebuch ist sehr einfach, aber sehr detailliert strukturiert. Ohne großen Schnickschnack erzählt es euch alles über eure Ernährung von den aufgenommenen Kohlenhydraten bis zu den Vitaminen und Mineralien. Sogar eine beinahe exakte Wasseraufnahme durch Lebensmittel und Getränke wird angezeigt.  Die App eignet sich besonders gut für alle, die mal ihre Ernährung genauer unter die Lupe nehmen wollen, wie die einzelnen Nährstoffen den allgemein anerkannten Richtwerten entsprechen. Für Menschen die abnehmen wollen, ist diese App weniger geeignet. Sie bietet zwar die Möglichkeit, einen Kalorientagesbedarf errechnen zu lassen, das war es aber dann auch schon. Im Tagebuch wird lediglich angezeigt, wieviel von 100% der Energie man heute zu sich genommen hat. Wer abnehmen will, muss sich also die Ziele von 70% oder 80% selbst setzen und darauf achten. Eine Gewichts-Dokumentierung ist dennoch möglich. Für iPhone und iPad verfügbar.

Mein Fazit:

+ fast perfekt gepflegte Datenbank

+ ohne großen Schnickschnack

+ Kostenlos (In-App-Käufe möglich)

– Eher ungeeignet für dokumentiertes Abnehmen

– keine gestalterische Meisterleistung

[appbox appstore 444464364]

MyFitnessPal

MyFitnessPal ist eine sehr bekannte App und erfreut sich hohen Benutzerzahlen. Die App spuckt einem aus, wie viele Kalorien man pro Tag zu sich nehmen darf, unter Beachtung des Abnehmzieles, wenn man sie zuvor mit den nötigen Informationen gefüttert hat. Diese Information kann man dann nutzen, um mit dem integrierten Ernährungstagebuch die eingenommenen Mahlzeiten und Nahrungsmittel recht genau zu dokumentieren. Der Nachteil liegt hier in der Vollständigkeit der Datenbank. Oft muss man mit ähnlichen Lebensmitteln improvisieren. Die Gewichts-Dokumentierung liefert einem sehr anschaulich den Verlauf der letzten Messungen und stellt dieses in einem Schaubild dar. Auch die Verteilung der Makronährstoffe wird in einem anschaulichen Diagramm im Tages- oder Wochenmodus dargestellt. Sollte man mal kein mobiles Internet zur Verfügung haben, so ist das gesamte Tagebuch auch online verfügbar und bietet hier die selben Funktionen. MyFitnessPal lässt sich mit vielen anderen Apps wie zum Beispiel „Pacer – Schrittzähler“, „Runtastic“ und anderen Apps koppeln um eine noch genauere Energiebilanz dazustellen. Für iPhone und iPad verfügbar.

Mein Fazit:

+ sehr großer Funktionsumfang

+ Sehr anschaulich gestaltet alles

+ Lässt sich mit den verschiedensten Apps koppeln

– nicht sehr detaillierte Datenbank

[appbox appstore 341232718]

In Part zwei werde ich auf verschiebe Sport Apps eingehen und meine Testberichte und Erfahrungen mit euch teilen.
Ich freue mich auf eure Kommentare!
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