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Budget gesprengt: Die Corona-Warn-App kommt Steuerzahlern teuer

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Budget gesprengt: Die Corona-Warn-App kommt Steuerzahlern teuer
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<strong>Die Corona-Warn-App ist seit nun gut zwei Jahren in den App Stores von Apple  und Google zu finden. Seit ihrer Einführung wurde der Funktionsumfang immer wieder erweitert, auch lief die App länger als geplant. Das hat buchstäblich seinen Preis. Die App verursacht deutlich höhere Kosten, als geplant war.</strong>

 

Dass Großprojekte ihre Kostenkalkulationen sprengen und immer neues Geld der öffentlichen Hand verschlingen, ist leider kein unbekanntes Bild. Auch bei der Corona-Warn-App bleibt eine Sprengung des ursprünglich kalkulierten Budgets nicht aus, wie nun aus Medienberichten <a href=“https://www.welt.de/politik/deutschland/article242462401/Corona-Warn-App-Kosten-steigen-auf-mehr-als-220-Millionen-Euro.html“ target=“_blank“ rel=“noopener“>hervorgeht</a>.

Die Anwendung hat seit ihrer Einführung im Juli 2020 Kosten in Höhe von 220 Millionen Euro verursacht, wie das Bundesgesundheitsministerium erklärt. Im noch laufenden Jahr übersteigt die Betreuung und Entwicklung der App das kalkulierte Budget deutlich: Ursprünglich waren Mittel in Höhe von bereits üppigen 50 Millionen Euro vorgesehen gewesen, doch werden bis Ende des Jahres Kosten in Höhe von 73 Millionen Euro anfallen.

<h2>Neue Features trieben die Kosten nach oben</h2>

Die Anwendung war lange Weiterbetrieben und immer wieder mit neuen Funktionen versehen worden. Sie wird von der Deutschen Telekom (via T-Systems) und SAP entwickelt worden. Pandemie-Apps anderer Länder kamen indes mit dramatisch weniger Mitteln aus die finnische App hat etwa nur etwa sieben Millionen Euro gekostet, die effektive Wirkung dieser Werkzeuge bei der Pandemiebekämpfung ist nicht eindeutig darstellbar, auch weil es keine zuverlässigen Zahlen über die Nutzung der App nach dem Download gibt.
Die Ampelparteien unterstützen die CWA-App weiterhin, es wird allerdings vor allem aus den Reihen der Grünen eine verbesserte Transparenz bei der Mittelnutzung angemahnt.

Die Corona-Warn-App wird noch bis wenigstens Ende Mai 2023 weiter betrieben, bis dahin wird sie weitere Kosten in Höhe von 23 Millionen Euro verursachen.

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