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„Genialer Schachzug“: Drei spannende Theorien zur angeblichen Beats Übernahme

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„Genialer Schachzug“: Drei spannende Theorien zur angeblichen Beats Übernahme
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Seit Tagen beherrscht eine ganz konkrete Frage die Apple Welt: Warum hat Apple Beats Electronics übernommen? Zugegeben, für die Übernahme gibt es (noch) keine offizielle Bestätigung, dennoch gelten Quellen wie das Wall Street Journal als vertrauenswürdig. Also nehmen wir mal an, dass Apple wirklich 3,2 Milliarden auf den Tisch geblättert und Beats somit gekauft hat. Warum sollte Apple das tun?

Jimmy Iovine and Dr. Dre Unveil Beats By Dr. Dre 2011 Holiday Product Line-Up

Vor einigen Monaten, erwähnte Tim Cook die Kriterien, welche eine Firma die von Apple gekauft wird, erfüllen sollte:

Hilft uns das Unternehmen, großartige Produkte zu erstellen? Passte sie zur Kultur von Apple?

Nun gut, Beats steht nicht gerade für die besten Produkte im Kopfhörersegment. Die zweite Frage könnte man schon eher mit Ja beantworten, symbolisiert Beats doch den jungen, hippen Menschen schlechthin. Doch dazu gleich mehr.

Für Micah Singleton gibt es drei Theorien, die wir euch allesamt nicht vorenthalten wollen:

1. Jimmy Iovine

Der CEO und Mitgründer von Beats Electronics könnte einer der wesentlichen Gründe für die Übernahme sein vermutet Singleton. Er sei einer der Männer in Hollywood mit den besten Kontakten, arbeitete er in der Vergangenheit doch schon mit Künstlern wie Bruce Springsteen, Lady Gaga, U2, Tom Petty, and John Lennon zusammen. Darüber hinaus ist er auch im Film- sowie TV-Business tätig. Im Prinzip alles was mit Entertainment zu tun hat.

Iovine can get deals done that Apple executives cannot. 

Wie die New York Post vor kurzem berichtete, wird Jimmy Iovine eine führende Position bei Apple bekommen, eine Art spezieller Berater für Tim Cook. Angeblich sei Iovne sogar im Stande, “revamp and run [Apple’s] whole music strategy.” Also Apples gesamte Strategie im Bereich Musik gehörig umzukrempeln. Apropos: Erst vor kurzem berichteten wie über Pläne von Apple, den iTunes Store auch auf Android zu portieren und iTunes für Desktop komplett zu renovieren.

2. Kultureller Einfluss

Kommen wir nun zu Grund zwei, welche wir bereits eben kurz ansprachen.

 Beats […] became the iPhone of headphones, despite what any audiophile will tell you. Beats headphones may not have the best audio quality, but they have become a fashion statement, and a must-have, culturally relevant gadget, mostly thanks to cofounder Dr. Dre.

Wahre Worte, die meisten Leute kaufen Beats nicht weil sie gut sind (dafür gibt es einfach zu viele Konkurrenzprodukte), sie kaufen beispielsweise Beats Studio weil sie gut aussehen, weil sie ein Statussymbol sind. Genau wie Apple’s iPhone, iPad und Mac.

In diesem Zusammenhang erwähnt Singleton auch noch verschiedene Daten, wie unter anderem der Anteil von farbigen Android Nutzern.

3. Beats Music

Last but not least noch ein Wort zum Musik-Streaming-Dienst von Beats Electronics. Dieser mag zwar nicht die Menge an Usern erreicht haben, die man sich ursprünglich vorgestellt hatte, jedoch hat Beats gute Beziehungen zur Musik Industrie.

This isn’t a company [Beats] that has problems getting along with the music industry, as Apple has at times.

Beats könnte Apple helfen, iTunes Radio oder gar einen neuen Streaming-Dienst dieses mal richtig zu kreieren.

Apple hat Musik-Streaming falsch verstanden: Es dient dazu, den Nutzern mit wenig Aufwand (kostenlos) eine Vielzahl von Musik abzuspielen. Und ist nicht dafür gedacht, die Mediathek des Users aufzufüllen.

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass die (angebliche!) Beats Übernahme durch Apple in vielerlei Hinsicht doch Sinn macht. Apple könnte mehr Kontakte knüpfen und mit Hilfe von Jimmy Iovine bessere Deals abschließen, mehr Einfluss auf die Gesellschaft bekommen und zudem noch iTunes Radio optimieren.

(Titelbild via iDB)

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