Politik

Hier findet ihr alle Infos und News bezüglich. Politik

Politik

Tim Cook tritt Aufsichtsrat von US-Menschenrechtsinitiative bei

07 April 2016 - von Roman van Genabith

Tim Cook wurde in den Aufsichtsrat der amerikanischen Robert-Kennedy-Menschenrechtsorganisation berufen. Der Applechef unterstützt die Initiative bereits seit Jahren und gilt als Bewunderer von Robert-Kennedy. Das 1968 gegründete Center for Justice and Human Rights befasst sich mit Fragen der Sozialpolitik und der Wahrung der Menschenrechte. Tim Cook zählt ab sofort zu seinem 29-köpfigen Aufsichtsrat, dem Vertreter verschiedener Gesellschaftseliten angehören. Robert-Kennedy inspirierte den Applechef bereits in seiner Jugend: Dabei faszinierte ihn unter Anderem die Überzeugung des Sprosses der Kennedy-Familie, dass jeder Mensch in seinem Kern gut sei. Cook unterstützt die Organisation bereits

MEHR
Politik

Insider: Klage auf Herausgabe des Quellcodes an Regierung ist keine leere Drohung

19 März 2016 - von Roman van Genabith

Die Drohung der US-Regierung Apple zur Herausgabe von Quellcodes seiner Betriebssysteme zu zwingen, muss offenbar ernster als zunächst gedacht genommen werden. Verschiedenen Hinweisen nach ist dieses Vorgehen bereits seit vielen Jahren gängige Praxis der US-Behörden. Die Quelltexte von Unternehmen der Tech- und Softwarebranche zählen zum wertvollsten Kapital dieser Firmen. Doch die US-Behörden nehmen Medienberichten nach regelmäßig Zugriff darauf. Dies geschieht abgesichert durch Beschlüsse des amerikanischen Geheimgerichts Foreign Intelligence Surveillance Court (FISC). Dieses besteht bereits seit über 40 Jahren und seine Beschlüsse sind so geheim, dass es selbst für Mitarbeiter der

MEHR
Politik

Apple-Anwälte: US-Regierung will Geschichte neu schreiben

17 März 2016 - von Roman van Genabith

Der Konflikt um Apple, das iPhone und die harte Verschlüsselung von Software und Systemen geht weiter. Nachdem die US-Regierung jüngst eher populistisch drohte, Apple könnte zur Herausgabe des iOS-Quellcodes gezwungen werden, haben Apples Anwälte ihr vorgeworfen, die Geschichte neu schreiben zu wollen. Zur Erinnerung: Vor Kurzem berichteten wir über eher akademische Überlegungen des US-Justizministeriums, die darin gipfeln, Apple auf Herausgabe des iOS-Quellcodes zu verklagen, ein ungünstiger Zug, wenn man bedenkt, dass genau das die Handschrift von Regierungen im Stil Russlands oder Chinas ist. Nun antworten Apples Anwälte und werfen dem

MEHR
Politik

Chinesisches Modell: US-Regierung könnte iOS-Quellcode von Apple einklagen

16 März 2016 - von Roman van Genabith

Mit dieser Position nähert sich die US-Regierung fatal nicht demokratischen Regimen in China und Russland an. Man erwäge Apple auf Offenlegung des iOS-Quellcodes zu verklagen. Glücklicherweise sehen Beobachter die jüngste Forderung des US-Justizministeriums eher als PR-Säbelrasseln, denn als ernsthaftes Verlangen. Der Quellcode von Unternehmen wie Microsoft, Apple, SAP und allen Distributoren von Nicht-Opensource-Software, stellt deren Lebensader dar. Wenn eine Regierung den Quellcode eines Massenprodukts kompromittieren würde, wäre das Vertrauen in den Herausgeber wohl dauerhaft dahin. Genau das forderte aber das Justizministerium in Washington von Apple, für den Fall, das Cupertino

MEHR
Politik

US-Regierung will auch WhatsApp zum Entschlüsseln zwingen

15 März 2016 - von Roman van Genabith

Nach Apple gerät nun auch WhatsApp ins Visier der US-Strafverfolger. Die junge Verschlüsselung soll transparent werden. Nicht nur Apple gerät derzeit unter Druck. Nach Cupertino bekommt nun ein weiteres Unternehmen, das sich für Verschlüsselung engagiert, den langen Arm des Staates zu spüren. WhatsApp war bislang kaum für zu hohe Sicherheit bekannt, eher im Gegenteil. Datenschützer und Sicherheitsforscher hatten das Unternehmen immer wieder abgestraft, weil die implementierte Verschlüsselung der Konversationen zu schwach, zu unzuverlässig oder gänzlich abwesend war. Wie seit Längerem bekannt, arbeitet WhatsApp derzeit verstärkt an der Einführung einer echten

MEHR
Politik

Friedensnobelpreisträger Obama zur Verschlüsselung: So viel wie möglich, so schwach wie nötig

15 März 2016 - von Roman van Genabith

US-Präsident Obama hat sich nach langem Schweigen jüngst erstmals zum brodelnden Verschlüsselungsstreit zwischen Apple, dem FBI und seinem Justizminister geäußert. Er sucht den Ausgleich, mit zweifelhafter Nachhaltigkeit. Im Grunde lässt sich die Position Obamas mit wenigen Worten zusammenfassen: Apple und co. mögen eine Hintertür in ihre Software einbauen, die ausgewählten Behörden zur Verfügung steht. Auf die offensichtlichen Probleme von Missbrauch bis unkontrollierte Weitergabe dieses Know-hows sei an dieser Stelle nicht weiter eingegangen, da dieser Aspekt von uns und einschlägigen Branchenmedien bereits zu Genüge dargelegt wurde. Wenn es keinen Kompromiss gibt,

MEHR
Politik

Französischer Innenminister zur FBI-Forderung im Verschlüsselungsstreit: Ich verstehe sie vollkommen

14 März 2016 - von Roman van Genabith

Im Verschlüsselungsstreit schaut die halbe Welt derzeit nach Amerika und beobachtet den Kampf zwischen der Regierung und der Tech-Wirtschaft. Hier und da bezieht man auch schon gerne Stellung. Der französische Innenminister Bernard Cazeneuve hat seine Seite Gewählt. Bei einem Besuch in der US-Hauptstadt sagte er, er könne das amerikanische FBI gut verstehen, wie französische und US-Medien berichten: „Ich kann sie gut verstehen und teile ihr Anliegen.“ Er ist zugleich überzeugt, die Bürger, die jetzt noch von Privatsphäre und starker Verschlüsselung sprechen, würden sich nach zwei oder drei weiteren erfolgreichen Terroranschlägen

MEHR
Politik

iPhone-Verschlüsselung: US-Regierung ist zerstritten

09 März 2016 - von Roman van Genabith

In den letzten Wochen zeigte sich wiederholt, dass Apple mit seiner Forderung nach ungebrochenen Verschlüsselungen in der US-Politik nicht nur Gegner hat. Weitere Berichte deuten nun eine tiefer gehende Spaltung der US-Regierung und weiterer Behörden an. Nachdem sich bereits verschiedene Kongressabgeordnete von Republikanern und Demokraten skeptisch zu einer Schwächung von Verschlüsselungen bzw. der Einrichtung gesetzlicher Hintertüren geäußert hatten, zeigen sich nun auch differenziertere Ansichten innerhalb der Regierung. So halten etwa das Büro des Weißen Hauses für Wissenschafts- und Technologiefragen und das Außen- sowie das Handelsministerium funktionierende Verschlüsselungen für Politik und

MEHR
Politik

iPhone-Verschlüsselung: Apple möchte vom Kongress gehört werden

24 Februar 2016 - von Roman van Genabith

Der Streit zwischen Apple und dem FBI um die Verschlüsselung des iPhones geht in die nächste Runde. Apple will das Parlament anrufen und erklärt, es halte Gerichte für nichtberufen in diesem Fall Entscheidungen zu treffen. Mit einem eher ungewöhnlichen Ansinnen macht Cupertino im Verschlüsselungsstreit auf sich aufmerksam. Es möchte die Frage, ob es iPhones entsperren muss, vor den Kongress bringen, die einer der zwei US-Parlamentskammern. Es begründete sein Anliegen damit, dass man einem Gericht nicht zugestehen wolle auf Basis des All Writs Act so gravierende Entscheidungen zu treffen. Dieses US-Gesetz

MEHR
Politik

Exzellent: „Wie man nicht für die Vorratsdatenspeicherung argumentiert“ (NEXT)

25 Juli 2015 - von Christian

„Aber es ist und bleibt eine absolut legitime Meinung, für die Vorratsdatenspeicherung zu sein. Eine mir nicht nachvollziehbare, rational schwer begründbare Meinung […]. Am Samstag, den 20. Juni 2015 allerdings hat […] Reinhold Gall […] erklärt, auf welche Weise er für die Vorratsdatenspeicherung ist: Ich verzichte gerne auf vermeintliche Freiheitsrechte wenn wir einen Kinderschänder überführen. — Reinhold Gall (@reinholdgall) 20. Juni 2015 So beginnt der Blogeintrag von Autor und Vortragsredner Sascha Lobo, indem er den Tweet des SPD-Innenministers Reinhold Gall Wort für Wort analysiert. Wirklich Wort für Wort. In Folge dessen spricht

MEHR
Politik

Großbritannien: Regierung kauft iPads und Notebooks für 1,4 Millionen Euro

25 März 2015 - von Christian

Parlamentsmitglieder des House of Commons in Großbritannien werden zukünftig die neue Generation iPad und zusätzlich Notebooks von bislang unbekannten Herstellern benutzen. Die Kosten belaufen sich auf 1,4 Millionen Euro. iPad Air 2 Schon jetzt benutzen 209 Parlamentsmitglieder ein iPad, welche in Geschäftsvorgänge des Parlaments und die Infrastruktur integriert sind. Mit der neuen Investition werden jedoch alle 650 Mitglieder ein Apple-Tablet benutzen. Konkret hat man sich für das iPad Air 2 mit 16 GB Wlan + Cellular entschieden. Pro Gerät belaufen sich die Kosten auf 499 britische Pfund. Pro Jahr belaufen sich diese

MEHR
Politik

Datenschutzbeauftragter: Schülern fehlt es an Medienkompetenz

09 Februar 2015 - von Christian

Der Thüringer Datenschutzbeauftragte Lutz Hasse behauptet, dass es Schülern an Medienkompetenz mangelt. Im Umgang mit persönlichen Daten im World Wide Web seien diese schlecht gebildet. Benutzen ja, wissen nein Gemäß Hasse können die Schüler sich zwar gut mit einigen sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook bewegen und auch das Handy zu bedienen stelle keine Probleme dar, wenn es aber um wichtige Hintergrundprozesse geht, herrsche großes Unwissen. Von dem Recht auf informationelle Selbstbestimmung hätten die meisten Schüler nicht einmal gehört. Integrativer Unterricht Der Datenschutzbeauftragte kommt selbst aus Thüringen und kritisiert, dass das dortige Fach „Medienkunde“

MEHR